Unsere Erasmus+ Teilnehmer*innen berichten

Erasmus+ Personalfortbildung an der Wageningen University, Niederlande

Dr. Nora Denner, FB 02 - Sozialwissenschaften, Medien und Sport

Dank des Erasmus+ Programms hatte ich im Oktober die Gelegenheit, die Strategic Communication Research Group an der Wageningen University & Research in den Niederlanden zu besuchen. Ziel meines Aufenthaltes war es, die Lehr- und Forschungsaktivitäten in den Niederlanden besser kennenzulernen und wertvolle Einblicke in die Arbeitsweise meiner niederländischen Kolleginnen und Kollegen zu gewinnen.

Der Aufenthalt war sehr bereichernd. Besonders wertvoll war der Austausch mit den Forschenden und Lehrenden der Universität, der viele Gelegenheiten bot, neue Kontakte zu knüpfen und sich über aktuelle Forschungsprojekte und didaktische Ansätze auszutauschen.

Der moderne Campus der Wageningen University & Research hat mich ebenso beeindruckt wie die hervorragende Infrastruktur, insbesondere die gut ausgebauten Fahrradwege, die ich ausgiebig nutzen konnte, da ich mein Fahrrad dabei hatte. Insgesamt hat der Aufenthalt meinen Horizont erweitert und mir wertvolle Impulse für meine eigene Arbeit gegeben.

Erasmus+ Personalfortbildung in Dublin, Irland

Henriette Gläser, Allgemeine und technische Verwaltung

Ich habe das zweite Mal einen Englisch-Sprachkurs in Irland über Erasmus+ gemacht, dieses Mal in Dublin (CES-Sprachschule). Untergebracht war ich im Studentenwohnheim Heyday Carman's Hall, auch das ist empfehlenswert. Ich hatte glücklicherweise frühzeitig gebucht.

Ich muss sagen, dass ich dieses Mal den Unterricht besser gestaltet fand, da die vier Unterrichtsstunden am Vormittag immer von denselben beiden Lehrern gehalten wurden (das war in Galway anders, da wechselten die Lehrer ständig). Daher war ein konstantes Lernen möglich. Der Unterricht war abwechslungsreich gestaltet.

Die Gruppe war sehr nett. Und man merkt, dass man immer mehr die Scheu vor dem Reden verliert. Kommunikation ist alles.

Es waren 14 tolle und lehrreiche Tage.

Erasmus+ Personalfortbildung in Sanremo, Italien

Kira Karabut, FB 08 - Physik, Mathematik und Informatik

Dieses Jahr habe ich eine sehr positive Erfahrung mit der Sprachschule Omnilingua in Sanremo gemacht. Diese Schule und diese Stadt bzw. Gegend kann ich jedem herzlichst empfehlen, der/die italienische Sprache (weiter)lernen will. Die Schule bietet die Unterrichte auf einem sehr hohen Niveau, auf die Bedürfnisse wird problemlos eingegangen, so dass man immer Spaß am Lernen hat.
Auch die Gegend ist wunderschön, es gibt sehr vieles zu erkunden und man kann auch an Cote d´Azur oder nach Monaco problemlos reisen.

Erasmus+ Personalfortbildung in Valencia, Spanien

Christine Weil, Allgemeine und technische Verwaltung

Ich habe vom 10. bis 14. Juni 2024 an der Staff Week „27th STP Languages & IT Training“ der Universitat Politècnica de València teilgenommen und einen Spanischkurs im Niveau B1/B2 besucht. Insgesamt waren wir 214 TeilnehmerInnen; ich hatte das Glück, der kleinsten Gruppe mit nur 7 Personen anzugehören, was für einen Sprachkurs ideal war, und eine sehr engagierte und motivierte Lehrerin zu haben. Der Unterricht ging von 9 Uhr bis 14 Uhr mit einer langen Chill-out“-Pause in der Mitte; dies entsprach dem Wert, den die OrganisatorInnen auf Spaß und Entspannung legen. In der Kursgebühr von 400 € waren der Unterricht, zwei Mittagessen (einmal Paella, einmal Tapas) und ein paar Farbfotokopien eingeschlossen. Ich kann diesen Kurs weiterempfehlen, weil Valencia mit ihrer Altstadt, ihrer „Ciudad de las Artes y las Ciencias“, ihren Parks, ihren Stränden, ihrer Gastronomie und ihrer Gastfreundschaft eine fantastische Stadt ist. Den KollegInnen würde ich empfehlen, 1–2 Tage dran zu hängen, um noch mehr sehen zu können.

Erasmus+ Personalfortbildung in Cork, Irland

Beate Muders, Zentrale Universitätsverwaltung

Dank des ERASMUS+-Personalfortbildungsprogrammes konnte ich in der irischen Universitätsstadt Cork einen fünftägigen Sprachkurs zum Verbessern meiner Englisch-Kenntnisse besuchen. Dieser fand im internationalen Active Centre of English Training (ACET) statt in einer Kleingruppe mit weiteren deutschen und niederländischen Teilnehmenden.
Der Unterricht bei Lehrer Robert beinhaltete viel Konversation, um vor allen Dingen eine flüssigere Kommunikation zu ermöglichen, selbstverständlich fehlten auch nicht die Grammatik, jede Menge neues Vokabular und umgangssprachliche Redewendungen. Zudem erhielten wir einen Einblick in die Geschichte, Politik und Kultur Irlands sowie auch in die irische Lebensart.

Das nachmittägliche soziale Programm führte uns zu vielen Sehenswürdigkeiten der Stadt Cork, die sich im Südwesten Irlands schön gelegen am River Lee befindet und durch die ansässige UCC – University College Cork mit ihren vielen Studierenden international und weltoffen geprägt ist. Ausflüge in die Hafenstädte Cobh und Kinsale und samstags als Tagestour zum Ring of Kerry trugen zur weiteren Verbesserung der mündlichen Sprachkenntnisse bei, da mit den anderen Sprachschülerinnen und -schülern untereinander ebenso durchweg englisch kommuniziert wurde. Mit der einheimischen Bevölkerung machte ich durchweg positive Erfahrungen, da die Irinnen und Iren sehr offene, freundliche und durchweg hilfsbereite Menschen sind. Allen voran erwähnenswert war mein Host-Ehepaar des „Bed and Breakfast“, in dem ich während meines Aufenthalts wohnte und mich durch ihre freundliche und familiäre Art äußerst wohlgefühlt habe.
Der Sprachkurs hat mir sehr geholfen, meine englischen Sprachkenntnisse vor allem im Mündlichen zu verbessern. Alles in allem wurde die Sprachreise zur mir vorher unbekannten Insel Irland somit eine wunderschöne und sehr wertvolle Erfahrung für mich.

Erasmus+ Personalfortbildung in Riga, Lettland

Lorena Cascant Ortolano, Allgemeine und technische Verwaltung

Mein Aufenthalt an der Latvijas Universitātes Bibliotēka in Riga im Rahmen des Erasmus+ Programms war eine unglaublich bereichernde Erfahrung. Besonders beeindruckt hat mich die herzliche Gastfreundschaft und Professionalität der Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Die Gelegenheit, die verschiedenen Abteilungen und Services der Bibliothek kennenzulernen, war äußerst wertvoll und hat mir neue Perspektiven und Ideen für meine eigene Arbeit gegeben. Insbesondere die Einblicke in die digitalen Ressourcen und die Unterstützung für Forscher und Doktoranden waren inspirierend. Ich kann jedem meiner Kolleginnen und Kollegen nur empfehlen, diese Chance zu ergreifen und ebenfalls an einem Erasmus+ Austausch teilzunehmen. Diese Erfahrung war nicht nur beruflich bereichernd, sondern auch eine kulturelle Bereicherung, die ich sehr schätze.

 

Fazit meiner Dienstreise zur University of Agder in Norwegen

Christel Neuheuser, Präsidium und Zentrale Verwaltung

Die ersten beiden Tage verbrachten wir an der University of Agder mit einer finnischen Delegation der Universität Jyväskylä. In Form von Vorträgen und Gesprächsrunden erfuhren wir sehr viel über wissenschaftliche Weiterbildung, lebenslanges Lernen, das Klassenzimmer der Zukunft usw.

Am Rande dieser Veranstaltungen gab es immer wieder Möglichkeiten, sich in Kaffeepausen, Mittagessen und Abendessen mit den Kollegen aus Norwegen und Finnland auszutauschen. Es war schön mitzuerleben, wie Gleichberechtigung eine Selbstverständlichkeit ist und uns die Digitalisierung dort um 20 Jahre voraus ist.

Am dritten Tag hatten wir die Gelegenheit, mit dem Pendant von Frau Kurzok-Quandel (Dezernentin für Personal und Recht) in der University of Agder zu sprechen. Wir sahen, wie eine Universität funktionieren kann, wenn nichts mehr „nass“ unterschrieben wird und mit welchen Problemen die Berufungsverfahren dort zu kämpfen haben.

Am vierten Tag besuchten wir den Campus in Krimstad und konnten in den Ausbildungsräumen der Krankenschwestern und des Pflegepersonals Apparaturen bewundern, die ich vorher noch nie gesehen habe.
So möchte man unterstützen, dass sich Menschen länger zu Hause selbst versorgen können.

Ebenso konnte ich an diesem Tag erfahren, wie das Präsidium arbeitet. Für mich war es unvorstellbar, dass die dortige Präsidentin keine Unterschriften für Abkommen usw. leistet und jeder Mitarbeiter selbst digital eine Terminanfrage an die Präsidentin persönlich richten kann.

Manche Abläufe sind bei uns vom Gesetz her nicht umsetzbar, andere werde ich versuchen, auch in meinem Bereich umzusetzen.

Alles in allem hat mir diese Reise sehr viele neue Perspektiven sowohl in meinem Arbeitsbereich als auch für das Privatleben aufgezeigt. Ich bin dankbar, dass ich diese Erfahrung machen konnte.

 

Erasmus+ Personalfortbildung in Kristiansand, Norwegen

Sabine Kurzok-Quandel, Zentrale Universitätsverwaltung

Um es vorwegzunehmen: Der Aufenthalt in Kristiansand im Rahmen des Erasmus + Programms zur Personalfortbildung im Zeitraum vom 25. Mai bis 31. Mai 2024 war in jeder Hinsicht überaus erfolgreich. Daher kann ich nur anraten, solche Formate zu nutzen.
Die Begrüßung an der Universität Agder war bereits sehr freundlich. Wir (die Delegation der JGU) hatten ein straffes Programm, bei dem man uns jederzeit hilfreich zur Seite stand.
Dabei hatten wir auch das Glück, in den ersten beiden Tagen im Rahmen eines Workshops auf Kolleginnen und Kollegen der Universität Jyväskylä zu treffen. Ein netter Austausch kam zustande, wobei auch Kontakte für die berufliche Zusammenarbeit geknüpft wurden.
Im Rahmen des job shadowing bin ich auf die Leiterin Human Resources und die beiden Justitiare der Universität Agder getroffen, die mich sehr freundlich mit den vorherrschenden Strukturen und Arbeitsweisen vertraut gemacht haben. Erkennbar wurde, dass dort wie hier annähernd die gleichen Themen bestehen, was wegen des Aufgabenzuschnitts naturgemäß zu erwarten war.
Beeindruckt hat die fortgeschrittene Digitalisierung von nahezu allen Verfahrensabläufen; dies nicht nur in der Universität, sondern auch außerhalb in sehr vielen Lebensbereichen. Dies hat deutlich vor Augen geführt, wo der Weg hingehen muss. Eine Erfahrung, die ich in meinem beruflichen Umfeld umsetzen möchte.
Insgesamt war der Aufenthalt als sinnvolle Unterbrechung des hiesigen Dienstbetriebs zu bewerten und absolut gewinnbringend für die Tätigkeiten in der JGU.
Ich danke dem Erasmus+ Team ganz herzlich für die kompetente Unterstützung bei der Durchführung dieses Vorhabens.

Erasmus+ Personalfortbildung in Dijon, Frankreich

Sladjana Bosten, Studierendenberatung FB 03 - Rechts- und Wirtschaftswissenschaften

Ich habe mich sehr gefreut erneut die Möglichkeit bekommen zu haben, am Erasmus Staff Mobility Programm teilzunehmen. Als Frankreichrefertin und Studiengangskoordinatorin für den Deutsch-Französischen Studiengang in Jura, habe ich einen guten und regelmäßigen Kontakt nach Dijon. Durch meine Dienstreise an die Partnerhochschule konnte ich meine Kolleginnen vor Ort persönlich treffen und mich mit ihnen über die Kooperation austauschen.
Ein Bestandteil meiner Dienstreise war auch die Begleitung einer Exkursion, bei der sich Studierende über die Möglichkeiten eines Auslandsstudiums an der Partnerhochschule in Dijon informiert haben. Ich konnte sie begleiten und ihnen die vielen Vorteile eines Studiums in Dijon aufzeigen. Insgesamt war es für mich eine bereichernde Erfahrung im professionellen, sowie im privaten Bereich. Die unkomplizierte Erasmus Staff- Förderung war hier eine sehr gute finanzielle Unterstützung, die ich gerne weiterempfehlen kann.