Unsere Erasmus+ Teilnehmer*innen berichten

Erasmus+ Personalfortbildung in Wrocław, Polen

Dr. Barbara Kowalski, Polnischlektorin im Mainzer Polonicum

Dank des Erasmus+ Programms hatte ich im Oktober die Gelegenheit, unsere Partnerschule, Szkoła Języka Polskiego i Kultury dla Cudzoziemców an der Universität Breslau (Schule für Polnische Sprache und Kultur für ausländische Studierende), zu besuchen. Die Zusammenarbeit zwischen dem Mainzer Polonicum und dieser Einrichtung besteht bereits seit 2008. Unsere Gruppen reisen jedes Wintersemester dorthin, um vor Ort ihre Polnischkenntnisse weiter zu vertiefen. Der Aufenthalt in Breslau war äußerst erfolgreich. Ich konnte Einblicke in die Arbeit meiner polnischen Kolleginnen und Kollegen gewinnen, zahlreiche Unterrichtsbesuche absolvieren und neue Unterrichtsmaterialien einsehen. Gleichzeitig bot sich mir eine hervorragende Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zum Knüpfen neuer Kontakte. Das Team der Schule hat mich äußerst herzlich empfangen. Zudem konnte ich die Stadt und die Region, in denen unsere Studierenden vier Wochen verbringen, besser kennenlernen.

Erasmus+ Personalfortbildung in Timisoara, Rumänien

Brigitte Burkert, FB 08 - Physik, Mathematik und Informatik

Revolutionsmuseum

Die Staffweek "Stressmanagement and mindfulness" in Timisoara, Rumänien, war für mich eine rundum sehr positive Erfahrung.
Wir waren eine sehr gemischte und trotzdem sehr gut harmonierende Gruppe: zum einen international mit Menschen aus Italien, Polen, Frankreich, Griechenland, Deutschland und der Türkei, zum anderen aus sehr unterschiedlichen Arbeitsbereichen: vom Doktoranden über Bibliotheksmitarbeiterinnen, Personen aus der Studierendenverwaltung, eine promovierte Psychologin aus der Beratungsstelle der Universität bis hin zum Professor.
An vier Tagen haben wir uns intensiv mit Stress und Mindfulness auseinandergesetzt: theoretische Grundlagen haben sich mit praktischen Übungen in einer sehr guten Mischung abgewechselt. Wir haben konkrete Fragestellungen in der ganzen Gruppe, aber auch in Kleingruppen bearbeitet. Hier hat sich die Gruppenzusammensetzung sehr ausgezahlt; ich hatte viele gute Gespräche. Einen passenden Umfang haben auch kurze Meditationen und im Alltag sehr gut anwendbare persönliche Kurzübungen eingenommen.
Am Mittwoch hatten wir einen "Kulturtag" mit Stadtführung und der Besichtigung von zwei Museen. Eine große Rolle hat dabei die Revolution von 1989 gespielt, die in Rumänien in Timisoara ihren Anfang genommen hat.
Da wir alle im Seminarhaus gemeinsam untergebracht waren, gab es zusätzlich zu den themenbezogenen Gesprächen einen regen Austausch über die persönlichen Arbeitsumfelder an den verschiedenen Universitäten.

Erasmus+ Personalfortbildung in Aberdeen, UK

Blanca Luque Capellas, FB 02 - Sozialwissenschaften, Medien und Sport

Diesen Sommer konnte ich in Schottland an einer äußerst interessanten Schulung über Agent Based Modelling teilnehmen, mit Teilnehmern aus der ganzen Welt und einem erstaunlichen Lehrerteam aus hochrangigen Experten. Sowohl die Lerninhalte als auch das Networking sind wichtige Beiträge zu meinem Beruf, und die Präsenz hat den Unterschied gemacht: Viele Aktivitäten und das entstandene Networking wären online nicht möglich gewesen. Ich bin Erasmus+ sehr dankbar, ohne deren Unterstützung die Teilnahme nicht möglich gewesen wäre.

Hier ist ein Link zu unseren Aktivitäten in der Schottischen Presse:
https://futurescot.com/experts-gather-in-aberdeen-to-tackle-pandemics-and-wildfires-through-computer-modelling/

Erasmus+ Personalfortbildung in Aberdeen, UK

David Wurster, Akademisches Personal, FB 02 - Sozialwissenschaften, Medien und Sport

Die Erasmus+ Personalmobilität war eine super Gelegenheit meine Fremdsprachenkenntnisse sowie methodischen Kompetenzen im Bereich der agentenbasierten Simulationen auszubauen. Darüber hinaus war die ESSA Sumer School eine perfekte Möglichkeit internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kennenzulernen und sich mit diesen auszutauschen. Die Erasmus+ Personalmobilität hat mir diese tolle und einzigartige Erfahrung ermöglicht, wofür ich sehr dankbar bin.

Erasmus+ Personalfortbildung in Tripoli, Griechenland

Univ.-Prof. Dr. Holger Preuß, Sportökonomie & Sportsoziologie, Institut für Sportwissenschaft

Dieser Aufenthalt galt der Planung zur Weiterführung unseres Erasmus Mundus Masters MAISI - Wenngleich dieser Aufenthalt voll von Sitzungen und durchaus schweren Gesprächen war, hat uns die griechische Sonne, das Essen und die antiken Sportstätten sehr gutgetan. Ein Aufenthalt an der Internationalen Olympischen Akademie mit den Partnern von der Universität der Peleponnes, aber auch den anderen Kollegen des ERASMUS Mundus Masters hat die Stimmung doch immer wieder gehoben. Ich kann nur jedem empfehlen, internationale Kooperationen zu starten, nicht, um die bürokratischen Hürden zu erfahren, sondern vielmehr, um den Horizont zu erweitern und mit neuen Ideen nach Hause zu kommen.

Erasmus+ Personalfortbildung in Galway, Irland

Jennifer Eckhardt, Studienfachberaterin FB 04

Im Rahmen der Erasmus+ staff mobility durfte ich Ende Juli 2022 den Kurs „English for the Educational Workplace“ der Atlantic Language School in Galway besuchen. Fünf Tage lang lernte ich in einer internationalen Gruppe bestehend aus 15 Mitarbeitenden verschiedener Universitäten Europas, wie wir uns auf Englisch formeller ausdrücken können, E-Mails professioneller formulieren und gebräuchliche Ausdrücke im Arbeitskontext verwenden.
Die Sprachschule organisierte für unseren Kurs einen Ausflug zu den Cliffs of Moher und bot nachmittags verschiedene Veranstaltungen an. Die Unterkunft war in einem Wohnheimkomplex ca 15 Gehminuten entfernt vom Stadtzentrum und der Sprachschule. Dort kann man bereits am Samstag einziehen und empfiehlt sich sehr das Wochenende für eine Tour nach Connemara oder die Aran Islands zu nutzen.
Galway und die eindrucksvolle Natur der irischen Westküste sind wirklich sehr sehenswert und ich empfehle allen KollegInnen den Austausch dorthin, um Englischkenntnisse aufzufrischen, internationale Kontakte zu knüpfen und den irischen Lebensstil kennenzulernen.

Erasmus+ Personalfortbildung in Jyväskylä, Finnland

Damla Özkan, FB 05 - Philosophie und Philologie

Die Staff Week in Jyväskylä war sehr gut strukturiert und organisiert. Ich lernte viel über globale Hochschulpartnerschaften, nicht nur auf theoretischer Ebene, sondern auch aufgrund von Best Practice Gastvorträgen auf individueller. Ich fühlte mich sehr willkommen und der Austausch mit internationalen Kolleg*innen war warm, einladend und motivierend.

Der Aufenthalt inspirierte mich nicht nur dienstlich, sondern auch persönlich. Dem Team der Uni Jyväskylä war es wichtig, uns einen Einblick in die finnische Natur zu gewähren, die unabdingbar für das allgemeine Wellbeing zu verstehen ist.

Ich danke allen Beteiligten sowohl in der Abteilung Internationales der JGU als auch den Kolleg*innen in Finnland für diese Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Erasmus+ Personalfortbildung in Sanremo, Italien

Kira Karabut, FB 08 - Physik, Mathematik und Informatik

Eine sehr positive Erfahrung an der Sprachschule "Omnilingua" in Sanremo, hochqualifizierte Dozenten, freundliche Schulleitung, nettes Unterhaltungsprogramm nach dem Unterricht. Wirklich sehr empfehlenswert!
Auch die Lage von der Stadt ist sehr günstig und man kann auch sehr schöne Nachbarorte besuchen.

Erasmus+ Personalfortbildung in Chambéry, Frankreich

Christine Weil, Institut für Ethnologie und Afrikastudien, FB 07

Vom 19. bis 24. Juni 2023 habe ich an einer Staff Week der Université Savoie Mont Blanc in Chambéy (Frankreich) teilgenommen. Diese stand unter der Überschrift Summer Modules for Intercultural Language Education (SMILE) und wurde von insgesamt 230 Teilnemer:innen besucht, wovon 99 aus der dortigen Universität und die anderen aus 26 europäischen und nichteuropäischen Ländern stammten. Folgende Kurse, für die man sich im Voraus und nach eigener Niveau-Einschätzung anmelden musste, standen zur Auswahl: Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch, jeweils in den Stufen A2 bis B2, sowie Interkulturelle Kommunikation und Interkomprehension in den romanischen Sprachen. Da meine Muttersprache Französisch ist, habe ich aus eigenem Interesse den Interkomprehension-Kurs gewählt. Mit Interkomprehension wird die Fähigkeit bezeichnet, insbesondere nahverwandte Sprachen verstehen zu können, ohne sie formal erlernt zu haben.
Vor der Anreise hatten wir an drei Dienstagen zwei Stunden Online-Unterricht über Teams, um die Methode kennenzulernen. Vor Ort fand der Unterricht von 9 Uhr bis 12 Uhr in Gruppen von 9 bis 15 Teilnemer:innen statt. In meiner Klasse waren wir 6 Personen aus Frankreich, zwei aus Rumänien, eine aus Italien, eine aus Argentinien, eine aus Kolumbien und eine aus Deutschland. Der Unterricht war gut strukturiert und unterhaltsam. Zum Abschluss mussten wir Richtlinien für eine Sprachpolitik der UNITA-Universitäten (UNITA - Universitas Montium : six universités, cinq pays, une alliance - Université Savoie Mont Blanc - Formation - Recherche (univ-smb.fr) in Gruppenarbeit erarbeiten.
Was diese Staff Week einmalig macht, ist einerseits die große Vielfalt an Nationalitäten und Sprachen, dank der ich jeden Tag neue interessante Menschen kennenlernen durfte, und andererseits das sehr gut organisierte und ansprechende Beiprogramm, das in der Anmeldegebühr von 200 Euro enthalten war: Am Montag hatten wir eine Schiffstour auf dem Lac du Bourget mit Besichtigung des Dorfes Chanaz, am Dienstag einen Ausflug nach Annecy mit gemeinsamem Abendessen in einem Restaurant; am Mittwoch fand in ganz Chambéry die Fête de la Musique statt; am Donnerstag haben wir einen Bio-Winzer besucht und an einer Weinprobe teilgenommen; am Freitagmittag durften wir savoyische Spezialitäten (Raclette und Käsefondue) probieren. Die Krönung war für mich die Tagesswanderung durch den Parc National de la Vanoise an dem Samstag – eine wunderschöne Berglandschaft mit einer Blumenvielfalt, wie ich sie seit Jahren nicht mehr erlebt hatte.
Chambéry ist eine sehr angenehme Stadt mit viel Geschichte, und ich hatte während der Woche die Gelegenheit, das Kunstmuseum und das „Musée Savoisien“, ein regionales Museum, zu besuchen, die mir beide sehr gut gefallen haben.

Erasmus+ Personalfortbildung in Jyväskylä, Finnland

Anna Janßen, Studierendenberatung

Die Staff Week 2023 in Jyväskylä hat meinen Horizont deutlich erweitert. Es war eine insgesamt sehr fürsorgliche Atmosphäre mit sehr guter Organisation der Veranstaltungen. Wir hatten viel Möglichkeit zum internationalen Austausch und interessante Vorträge. Ich habe viele neue Anregungen und Motivation für meine Arbeit an der JGU mitgenommen. Ich kann ein solches Angebot wärmstens weiterempfehlen!