Kira Karabut, FB 08 - Physik, Mathematik und Informatik
Eine sehr positive Erfahrung an der Sprachschule "Omnilingua" in Sanremo, hochqualifizierte Dozenten, freundliche Schulleitung, nettes Unterhaltungsprogramm nach dem Unterricht. Wirklich sehr empfehlenswert!
Auch die Lage von der Stadt ist sehr günstig und man kann auch sehr schöne Nachbarorte besuchen.
Christine Weil, Institut für Ethnologie und Afrikastudien, FB 07
Vom 19. bis 24. Juni 2023 habe ich an einer Staff Week der Université Savoie Mont Blanc in Chambéy (Frankreich) teilgenommen. Diese stand unter der Überschrift Summer Modules for Intercultural Language Education (SMILE) und wurde von insgesamt 230 Teilnemer:innen besucht, wovon 99 aus der dortigen Universität und die anderen aus 26 europäischen und nichteuropäischen Ländern stammten. Folgende Kurse, für die man sich im Voraus und nach eigener Niveau-Einschätzung anmelden musste, standen zur Auswahl: Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch, jeweils in den Stufen A2 bis B2, sowie Interkulturelle Kommunikation und Interkomprehension in den romanischen Sprachen. Da meine Muttersprache Französisch ist, habe ich aus eigenem Interesse den Interkomprehension-Kurs gewählt. Mit Interkomprehension wird die Fähigkeit bezeichnet, insbesondere nahverwandte Sprachen verstehen zu können, ohne sie formal erlernt zu haben.
Vor der Anreise hatten wir an drei Dienstagen zwei Stunden Online-Unterricht über Teams, um die Methode kennenzulernen. Vor Ort fand der Unterricht von 9 Uhr bis 12 Uhr in Gruppen von 9 bis 15 Teilnemer:innen statt. In meiner Klasse waren wir 6 Personen aus Frankreich, zwei aus Rumänien, eine aus Italien, eine aus Argentinien, eine aus Kolumbien und eine aus Deutschland. Der Unterricht war gut strukturiert und unterhaltsam. Zum Abschluss mussten wir Richtlinien für eine Sprachpolitik der UNITA-Universitäten (UNITA - Universitas Montium : six universités, cinq pays, une alliance - Université Savoie Mont Blanc - Formation - Recherche (univ-smb.fr) in Gruppenarbeit erarbeiten.
Was diese Staff Week einmalig macht, ist einerseits die große Vielfalt an Nationalitäten und Sprachen, dank der ich jeden Tag neue interessante Menschen kennenlernen durfte, und andererseits das sehr gut organisierte und ansprechende Beiprogramm, das in der Anmeldegebühr von 200 Euro enthalten war: Am Montag hatten wir eine Schiffstour auf dem Lac du Bourget mit Besichtigung des Dorfes Chanaz, am Dienstag einen Ausflug nach Annecy mit gemeinsamem Abendessen in einem Restaurant; am Mittwoch fand in ganz Chambéry die Fête de la Musique statt; am Donnerstag haben wir einen Bio-Winzer besucht und an einer Weinprobe teilgenommen; am Freitagmittag durften wir savoyische Spezialitäten (Raclette und Käsefondue) probieren. Die Krönung war für mich die Tagesswanderung durch den Parc National de la Vanoise an dem Samstag – eine wunderschöne Berglandschaft mit einer Blumenvielfalt, wie ich sie seit Jahren nicht mehr erlebt hatte.
Chambéry ist eine sehr angenehme Stadt mit viel Geschichte, und ich hatte während der Woche die Gelegenheit, das Kunstmuseum und das „Musée Savoisien“, ein regionales Museum, zu besuchen, die mir beide sehr gut gefallen haben.
Die Staff Week 2023 in Jyväskylä hat meinen Horizont deutlich erweitert. Es war eine insgesamt sehr fürsorgliche Atmosphäre mit sehr guter Organisation der Veranstaltungen. Wir hatten viel Möglichkeit zum internationalen Austausch und interessante Vorträge. Ich habe viele neue Anregungen und Motivation für meine Arbeit an der JGU mitgenommen. Ich kann ein solches Angebot wärmstens weiterempfehlen!
Dank des ERASMUS+ Programms konnte ich im Mai/Juni 2023 14 Tage auf Malta im ETI (executiv training institute), einer anerkannten Sprachschule für Berufstätige und mit dem Erasmusprogramm bestens vertraut, verbringen. Die Organisation im Vorfeld und während des Aufenthalts bis hin zur Abreise ist hervorragend. Das Sprachniveau der Teilnehmer*innen war zwar sehr unterschiedlich (von B1-C1) dies tat aber den lebhaften Diskussionen in den 10 Tagen keinen Abbruch, dank des sehr erfahrenen britischen Lehrers.
Das intensive Sprachkurstraining wurde noch durch Ausflüge (weitere Gelegenheit Englisch zu sprechen!) mit einem maltesischer Führer ergänzt, der die maltesische Sichtweise ergänzte.
Es war eine tolle Möglichkeit, die Sprachkenntnisse auf intensive aber angenehme Art und Weise zu vertiefen und ich bin froh, dass es unter dem ERASMUS+ Programm diese Möglichkeit für lehrendes und wissenschaftsstützendes Personal gibt.
AnneMelzer, Akademisches Personal an der Hochschule für Musik
Über Erasmus+ konnte ich an einem Seminar an der Musikakademie in Danzig teilnehmen. Ziel des Seminars war es mit Lehrenden meines Faches europaweit Erfahrungen, Ansätze und Materialien auszutauschen. Diese Sessions waren für mich sehr interessant und ich habe tolle Impulse für meine eigene Lehre bekommen. Mindestens genauso spannend waren aber die informelleren Aktivitäten der Veranstaltung. Bei Essen, Getränken, Spaziergängen, in der Stadt, in der Akademie, im Hotel entstanden tolle Gespräche und Diskussionen. Es wurden Netzwerke geknüpft und sogar weitere mögliche Austausche besprochen.
Davon abgesehen habe ich eine großartige neue Stadt kennengelernt und etwas über deren Kultur erfahren! Danke an Erasmus für diese Möglichkeit!
Mir war nicht klar, dass es eine Sprache gibt, die noch längere Worte bildet als das Deutsche… Diese Bildungslücke konnte ich im April 2023 bei einem Besuch unsere FORTHEM-Partneruni im finnischen Jyväskylä schließen. Zu dieser Zeit war ohnehin schon ein Besuch der Kommunikations-Kolleginnen aus Dijon geplant, sodass ich einfach in die bestehenden Planungen integriert werden konnte. Drei Tage waren von morgens bis abends mit Programm gefüllt – wir haben alle Tätigkeitsbereiche der dortigen Kommunikationsabteilung kennengelernt, uns dabei intensiv zu Arbeits- und Problemfeldern ausgetauscht und natürlich ein bisschen die Stadt und den riesigen See erkundet. Die Kolleginnen vor Ort haben mich bzw. uns sehr herzlich empfangen und großzügig bewirtet. Außer "Kiitos" (Danke) und "Hauskatutustua" (Schön, Dich kennenzulernen) habe ich kein Wort Finnisch verstanden, geschweige denn gesprochen – aber die Finn*innen sprechen alle sehr gutes Englisch. Ich hatte eine ganz wunderbare und bereichernde Zeit in Jyväskylä und komme voller neuer Ideen und Motivation zurück nach Mainz.
Ich habe vom 27.-3-7.4.2023 einen 2-wöchigen Sprachkurs an der Tti-School in London absolviert. Ermöglicht wurde dies durch das Programm Erasmus+ Personalmobilität. Der Unterricht an der internationalen Schule mit – z.T. sehr jungen - TeilnehmerInnen aus aller Welt war sehr gut, die LehrerInnen superengagiert. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Meine Englisch-Kenntnisse konnte ich erheblich verbessern und fühle mich nun viel sicherer in der Sprache. Nachmittags wurde von der Schule häufig ein Zusatzprogramm angeboten, z.B. einen gemeinsamen Spaziergang durch Camden Town oder der Besuch des British Museums. Darüber hinaus habe ich häufig auch mit anderen TeilnehmerInnen die sehenswerten Museen – insbesondere die National Gallery und das Somerset House haben es mir angetan - oder die zahlreichen Parks besucht, bin an der Themse entlangspaziert (und dabei schöne Hausboote bewundert) und durch das sehr schöne Kensington gelaufen.
Es war eine wunderbare erlebnis- und lehrreiche Zeit mit vielen Eindrücken! Vielen Dank!
Frau Göhring-Klein mit dem Tower of London im Hintergrund
Thomas Rinke, Studienfachberater Bachelor Wirtschaftswissenschaften
Das Erasmus Programm hat es mir ermöglicht einen Sprachkurs auf Teneriffa durchzuführen. Gerade nach den doch sehr einsamen Corona Jahren war es eine tolle Erfahrung mit Menschen aus unterschiedlichen teilen der Welt zusammen zu kommen und eine neue Sprache zu lernen. Trotz der kurzen Zeit konnte ich, gerade aufgrund von einer kleinen Gruppengröße, enorme Fortschritte machen. Ich kann nur jeder Kollegin und jedem Kollegen diese Möglichkeit ans Herz legen.
Yvonne Dunkel, Institut für Publizistik und Jana Mitreuter, Zentrale Universitätsverwaltung
"Eine sehr schöne Stadt. Freundliche Lehrer, ansprechender und unterhaltsamer Unterricht. Es gab an jeder Ecke ausreichend kleine Leckereien für jeden Geschmack und man kann sich mit 30 € durch den Tag futtern, ohne dabei auf einen abendlichen "Tinto de Verano" zu verzichten. Das öffentliche Verkehrsnetz ist gut ausgebaut, schnell und preiswert.
Da man mit den meisten Teilnehmern nur Englisch sprechen konnte, wird die Sprachkompetenz auf jeden Fall erweitert, ob am Meer, im Seminarraum oder im Restaurant.
Ich konnte kein Wort spanisch sprechen und bin mit Englisch gut durchgekommen. Freundliche und hilfsbereite Menschen kennen immer jemand, der englisch spricht.
Probiert es aus. Es war wirklich sehr schön". - Yvonne Dunkel
"Der Sprachkurs mit Erasmus war definitiv eine tolle Erfahrung. Die Teilnehmer kamen von vielen unterschiedlichen Unis (Deutschland, Italien, Litauen, Polen, Ungarn, Tschechien, u. a.) und wurden je nach Sprachlevel auf 3 Klassen verteilt. Der Unterricht (täglich von 10 - 14 Uhr) war gut strukturiert und alles wurde verständlich und teilweise spielerisch vermittelt. Alle wurden mit eingebunden, es gab verschiedene Gruppenarbeiten und kleine Wettbewerbe, die alle zum Sprechen und Mitmachen animiert haben. Innerhalb kurzer Zeit gewann man dadurch mehr Sicherheit in der Englischen Sprache, so dass auch die kurze Abschlusspräsentation – vor der man montags noch sehr viel Respekt hatte – am Freitag keine Probleme mehr bereitet hat." - Jana Mitreuter
Henriette Gläser, Sekretärin des Vizepräsidenten der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz
Mein Name ist Henriette Gläser, ich bin 55 Jahre alt und die Sekretärin des Vizepräsidenten der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. In den letzten Jahren musste ich wesentlich mehr Texte in englischer Sprache lesen und Mails in englischer Sprache verfassen, sowie am Telefon mit englischsprachigen Anrufern kommunizieren.
Um meine Englischkenntnisse wieder etwas aufzufrischen, konnte ich über das Erasmus+ Programm für Personalfortbildung einen 2-wöchigen Bildungsurlaub machen und habe einen Intensiv-Sprachkurs in Galway dafür belegt.
Intensiv-Sprachkurs bedeutet: 5 Tage Unterricht am Vormittag und von Dienstag bis Donnerstag Unterricht auch am Nachmittag.
Außenansicht Sprachschule
Vor der Abreise fand zur Einstufung ein schriftlicher Test statt sowie ein Gespräch per Zoom. Eingestuft wurde ich in Level B1.
Ich bin bereits am Samstag angereist, um mich am Sonntag schon einmal in Galway zu orientieren und bin u. a. den Weg zur Sprachschule abgegangen. Ich kann nur sagen, dass ich mich sofort in Galway wohl gefühlt habe. Das Zentrum ist übersichtlich, man findet sich schnell zurecht.
Die Unterkunft (airbnb) hatte ich zum Glück sehr frühzeitig gebucht (die Sprachschule selbst hätte mir keine Unterkunft mehr vermitteln können, daran wäre dann die Teilnahme am Kurs gescheitert).
Die Sprachschule „Bridge Mills Galway Language Centre Ltd“ befindet sich in einer alten Mühle. Das Gebäude ist total schön. Die Räume sind nicht luxuriös möbliert, die Tische teilweise bunt zusammengewürfelt. Dadurch wirken die Räume gemütlich und nicht so steril.
Am Montag startete der Sprachkurs. Die Gruppe am Vormittag setzte sich zusammen aus Brasilianern, Chilenen … - allesamt junge Leute und alle sehr nett. Man hat im Unterricht in Gesprächen sehr viel über die Gegebenheiten in den Ländern erfahren. Die Gruppenzusammensetzung blieb in den 14 Tagen gleich.
Die jungen Leute sind teilweise drei oder auch sechs Monate in Galway und arbeiten als Reinigungskräfte im Hotel, kellnern in Restaurants usw. – und haben vormittags täglich den Englischkurs. Man hat gemerkt, dass sie auch am Nachmittag und am Abend sehr viel Englisch gesprochen haben.