Unsere Erasmus+ Gastdozenten berichten

Erasmus+ Gastdozentur an der Universidad de la Laguna, Spanien

Dr. Rachael Sumner, Department of English and Linguistics

My trip to La Laguna University, Tenerife was a tremendous opportunity to meet with colleagues and students, to discuss the way contemporary British culture and literature is currently perceived from a Spanish perspective, and of course to visit an incredibly beautiful place with a rich history. During the two-day seminar organised by my colleague Maria Del Pino Montesdeoca Cubas, we exchanged views and ideas concerning the current polarisation of political and social discourse, and counter-narratives of union. I met and talked to colleagues working in areas as diverse as contemporary Irish poetry, political podcasting and media studies. We also managed to squeeze in a visit to the UNESCO heritage site of La Laguna itself, as well as to the Teide National Park. It was a stimulating and enriching experience.

 

Erasmus+ Gastdozentur an der Universitat de València, Spanien

Prof. Sebastian Böser, ETAP - Experimentelle Teilchen- und Astroteilchen Physik

Meeting such a large number of highly motivated students at the well attended BIP Summer School "Ideas that come true" truly inspired me. Numerous interesting discussion outside the formal curriculum reinvigorated my passion for physics, and witnessing the great interest for our physics program in Mainz was truly motivating. Seeing how other lecturers teach their complicated subjects to B.Sc. students further gave me new ideas for teaching.

Erasmus+ Gastdozentur an der "Conservatorio di Musica Benedetto Marcello" in Venedig

Thomas Hell, Univ.-Prof. für Klavier & Klavier/Kammermusik

Im Dezember 2024 besuchte ich im Rahmen eines Erasmus+ Lehraufenthalts
das "Conservatorio di Musica Benedetto Marcello" in Venedig. Die Hochschule
ist eingebettet in den imposanten Palazzo Pisani ganz in der Nähe der Ponte
dell´Accademia und des Markusplatzes. Die Atmosphäre und das Niveau der
Studierenden im Fach Klavier war sehr gut und die außerordentliche Schönheit
der Stadt trug ihr Übriges dazu bei, den Aufenthalt unvergesslich zu machen.

Erasmus+ Gastdozentur an der Hacettepe-Universität in Ankara, Türkei

Univ.-Prof. Dr. Julian Rentzsch, Professur für Turkologische Sprachwissenschaft

Während meiner Gastdozentur an der Hacettepe-Universität in Ankara im Jahre
2024 hatte ich nicht nur die Gelegenheit, in Vorträgen und Lehrveranstaltungen
mit Studierenden zu arbeiten und die JGU und die Mainzer Abteilung Turkologie
vorzustellen, sondern es gab auch reichlich Gelegenheit, bestehende Kontakte
zu dortigen Kollegen zu pflegen, neue Bekanntschaften zu knüpfen und
gemeinsame Projekte zu erörtern. Das rege Interesse sowohl seitens der
Studierenden als auch der Kollegen habe ich als außerordentlich positiv und
motivierend empfunden. Für mich als Vertreter eines in Deutschland „kleinen
Faches“ war es auch ein außergewöhnliches Erlebnis, mit wesentlich höheren
Gruppengrößen konfrontiert zu sein als ich es üblicherweise gewohnt bin. Ich
kehre mit reichen und durchweg positiven Erfahrungen zurück und kann die
Erasmus+ Gastdozenturen nur wärmstens empfehlen.

Erasmus+ Gastdozentur an der University of Silesia in Katowice, Polen

Univ.-Prof. Dr. phil. Renata Makarska, Professorin für Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (Polnisch)

Eine Woche lang dürfte ich im Frühjahr 2025 an der Schlesischen Universität in Katowice unterrichten. Das besonders Spannende war das Kennenlernen fast der gesamten Region des Oberschlesiens (verschiedene Fakultäten sind in unterschiedlichen Städten untergebracht) und der Austausch mit Lehrenden und Studierenden verschiedener Fächer (nach einem Vortrag beim Schlesischen Forschungszentrum für Regionalgedächtnis durfte ich auch bei der Polonistik und Germanistik lehren).

Erasmus+ Gastdozentur an der Dublin City University, Irland

Prof. Dr. Katja Schupp, FB 02 - Sozialwissenschaften, Medien und Sport

Erasmus+ war einmal mehr der zentrale Baustein für die Internationalisierung bei uns am Journalistischen Seminar: Mein Lehr-Aufenthalt im März/April 2025 an der Dublin City University, School of Communications, war der Startschuss für unsere Zusammenarbeit, ich habe viele tolle neue Kolleg:innen kennengelernt und zwei Workshops zum Thema traumasensitiver Journalismus angeboten, die sehr gut nachgefragt wurden. Im Mai kommt ein Kollege für die Lehre nach Mainz, ab September kann ich für drei Monate mit einer DAAD-Kurzzeitdozentur dort unterrichten. Am Ende steht dann schließlich hoffentlich, sowie das schon mit der Södertörn Högskola in Stockholm, Schweden, geklappt hat, regelmäßiger Austausch und Vernetzung auf Lehrenden- und Studierendenebene.

Erasmus+ Gastdozentur an der Københavns Universitet, Dänemark

Dr. Alina Jasina-Schäfer, Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft 

At the end of March 2025, I had the privilege of spending a week at the Department of Ethnology at the University of Copenhagen. This visit marked the start of a new Erasmus+ partnership between our institutions.

During my stay, I taught two seminars for undergraduate students. Both seminars, “Power and Embodied Belonging in East–West European Encounters” as well as “Disparate Europe(s) and Racialised Hierarchies”, encouraged students to reflect on the diversity of European experiences, power relations at play, and the persistence of racialised structures within European societies. The seminars sparked lively discussions, and the students’ openness and intellectual curiosity made the session particularly rewarding.

Later in the week, I had the opportunity to present my own research at the Centre for Advanced Migration Studies (AMIS). My talk focused on the notion of “urban (dis)engagement” and the ways in which migrants from the former Soviet Union in German cities navigate participation and withdrawal in everyday urban life. The feedback I received was thoughtful and constructive, and will be valuable as I prepare the work for journal submission.

Erasmus+ Gastdozentur an der Università degli Studi di Pavia, Italien

Dr. Michael Walschot, Philosophisches Seminar

Participating in the Erasmus+ Teaching Mobility program has been a highlight of my career. I have met new people, created new professional networks, and broadened my appreciation of other cultures. I hope every teacher can have the opportunity to participate in an exchange at least during their career.

Erasmus+ Gastdozentur an der Fakultät für Gesundheits- und Sport- wissenschaften der Universität Jyväskylä in Finnland

Dr. phil. Barlo Hillen | FB 02 Sozialwissenschaften, Medien & Sport

Eine Gastdozentur für Lehrende der Sportwissenschaft an der JYU ist eine wertvolle Erfahrung und sehr zu empfehlen. Im September 2024 wurde es mir, über eine Erasmus+ Gastdozentur, ermöglicht internationale Lehrerfahrung an der Fakultät für Gesundheits- und Sportwissenschaften der Universität Jyväskylä in Finnland zu sammeln. An meinen Lehrveranstaltungen nahmen vornehmlich internationale und finnische Masterstudierende, sowie Doktoranden teil. Diese wurden im Vorlesungs- und Seminarformat gehalten. Thematisch lagen die Lehrinhalte in den Feldern der Leistungsphysiologie unter Berücksichtigung verschiedener Umwelteinflüsse, der Infrarotthermografie und sportwissenschaftlicher Forschungsmethodik. Das Lehrpersonal war hinsichtlich der Gestaltung meiner Lehrveranstaltungen sehr offen. Die Studierenden haben engagiert und aktiv mitgewirkt und standen den Inhalten ebenfalls sehr offen und interessiert gegenüber. Die Kommunikation meiner Lehrveranstaltungen lief sehr gut, so waren Studierende und Mitarbeitende stets informiert und anwesend. Neben der Durchführung eigener Lehrveranstaltungen wurde es mir ermöglicht in den üblichen Lehrveranstaltungen zu hospitieren und Einblicke zu erhalten. So erhielt ich vor allem Einblicke in die Demonstration der physiologischen Messmethoden oder in Vorlesungen von bereits etablierten erfahrenen Lehrkräften. Das Netzwerk aus sportwissenschaftlich Lehrenden als auch Forschenden konnte durch den Aufenthalt deutlich gesteigert werden.

Die Fakultät ist sehr gut ausgestattet und es findet sich eine Vielzahl an Messinstrumenten für physiologische Untersuchungen und der Analyse molekularbiologischer Marker. Seminarräume, Sportstätten und Labore sind nicht weit voneinander entfernt. Insgesamt gestaltet sich der Alltag der Studierenden sehr lebendig und die vermittelten Themen entsprechen aktuellen, relevanten Themen der Sportwissenschaft. Ansonsten besteht der Campus aus einer Mischung älterer und neuer Gebäude und die Atmosphäre ist insgesamt sehr angenehm belebt. Interessant ist, dass auf dem Campus eine Schule, inklusive eines Sportplatzes, integriert ist und dort neue Lehrkonzepte unmittelbar erprobt und evaluiert werden. Hervorzuheben ist ebenso, dass die Sportstätten auf dem Campus sind und sich beispielsweise die Eishockeyhalle direkt neben einem der Hauptgebäude der Fakultät befindet. Besonders die verschiedenen Essensmöglichkeiten sind sehr gut und die Art und Weise der Essensausgabe findet nach dem Prinzip der Selbstbedienung statt.

Die Stadt Jyväskylä bietet durch die Lage an gleich drei Seen einen besonderen Charme. Der aktive Lebensstil der Finnen wird sehr gut repräsentiert. Eine Fahrradtour oder eine Laufrunde um die Seen ist immer gut möglich und kann durch eine Trainingseinheit an einigen Outdoorgyms ergänzt werden. Insgesamt herrscht eine entspannte Atmosphäre in der ganzen Stadt. Daher ist die JYU für einen Auslandsaufenthalt für Lehrpersonal, Forschende und Studierende der Sportwissenschaft sehr zu empfehlen. Die spannenden Forschungsprojekte, die tolle Ausstattung, die vorherrschende Bereitschaft einen internationalen Austausch zu pflegen, sowie der aktive, gesunde Lebensstil passen sehr gut zu den Interessen von Sportwissenschaftler*innen. So bleibt es mir zum Abschluss nur noch zu vermerken, dass ich einen solchen Lehraufenthalt nur wärmstens weiterempfehlen kann.