Autor: Julia Steinbrück

Erasmus+ Personalfortbildung an der Gateway School of English auf Malta

Dr. Sandra Schellack, International Office

Dank der Erasmus+ Personalfortbildung konnte ich im April 2025 einen einwöchigen Englischkurs bei der Sprachschule Gateway School of English auf Malta belegen. Die Organisation war von Anfang bis Ende sehr gut. Die Gruppe am Vormittag umfasste 12-13 Teilnehmende aus aller Welt (Peru, Argentinien, Frankreich, Italien, Japan, Taiwan…). Der nachmittägliche Konversationskurs mit 8 Teilnehmenden, beinhaltete amüsante Rollenspiele (z.B. „Design your own restaurant“) und angeregte Diskussionen. Die Lehrenden waren alle motivierte Muttersprachler:innen, inhaltlich und methodisch gut vorbereitet, wobei jede:r eigene Akzente setzte. Insgesamt wurde viel Wert auf die mündliche Kommunikation gelegt, sodass ich meine Englischkenntnisse verbessern konnte und direkt im Alltag dieser quirligen Insel (Empfehlung: Beim Bus-/Taxifahren mehr über Land und Leute erfahren) anwenden konnte. Ich bedanke mich beim Team der Erasmus+ Personalfortbildungen für diese tolle Möglichkeit, und empfehle die Sprachschule und Malta weiter.

Erasmus+ Personalfortbildung an der Rīga Stradiņš Universität, Lettland

Lorena Cascant Ortolano, Allgemeine und technische Verwaltung

Mein Aufenthalt an der Rīgas Stradiņa Universitāte im Rahmen des Erasmus+ Programms war eine äußerst bereichernde und wertvolle Erfahrung. Die Universität, die etwa 18.000 Studierende zählt, beeindruckte mich besonders durch die herzliche Gastfreundschaft und die hohe Professionalität der Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Der Austausch von Ideen und Erfahrungen war für meine Arbeit an der Medizinischen Bibliothek in Mainz äußerst inspirierend und hat mir neue Perspektiven eröffnet.

Besonders hervorzuheben ist die exzellente Organisation des EAHIL-Kongresses, der ein voller Erfolg war. Die Einblicke in die verschiedenen Aspekte der Kongressplanung und -durchführung waren sehr lehrreich und werden sicherlich von Nutzen für zukünftige Projekte sein.

Auch die Stadt Riga hat mich mit ihrer charmanten Mischung aus historischer und moderner Architektur begeistert. Die lettische Küche, mit Spezialitäten wie Pelmeni und dem typischen Roggenbrot, war ebenfalls ein Highlight meines Aufenthalts.

Ich kann allen meinen Kolleginnen und Kollegen nur empfehlen, die Gelegenheit eines Erasmus+ Austauschs zu nutzen. Die gesammelten Erfahrungen und Eindrücke sind von unschätzbarem Wert und bereichern sowohl das persönliche als auch das berufliche Leben.

Erasmus+ Personalfortbildung an der Lusa Language School in Lisboa, Portugal

Matthias Reeker, Studierendenservice

Ich hatte eine unglaublich schöne Zeit in Lissabon. Dank des Erasmus+ Programms, konnte ich dort an einem zweiwöchigen Intensiv-Sprachkurs an der Lusa Language School teilnehmen und habe keine Sekunde bereut. Die Schule war super: modern eingerichtet, sehr gut ausgebildetes und empathisches Lehrpersonal und dank der wöchentlichen Freizeitangebote wurde es nie langweilig. Auf diese Weise konnte man Schüler*innen aus aller Welt kennenlernen, was ich als sehr bereichernd empfunden habe und man zudem das Erlernte in der wunderschönen Umgebung Lissabons direkt anwenden.
Die Stadt mit ihren zahlreichen Aussichtspunkten und verwinkelten Gassen eignet sich nicht nur als perfektes Postkartenmotiv, sondern mindestens ebenso als wohltuendes Kontrastprogramm zu Deutschland. Alles in allem war mein Aufenthalt in Lissabon also ein voller Erfolg und ich bin sehr dankbar, dass ich diese schönen Erfahrungen sammeln konnte. Wenn ich jetzt darauf zurückschaue, bin ich froh, am Erasmus+ Programm teilgenommen zu haben und kann es nur weiterempfehlen. Es lohnt sich!

Erasmus+ Personalfortbildung in Dijon, Frankreich

Joline Kruse, Allgemeine und technische Verwaltung

Anfang April 2025 hatte ich die erfreuliche Gelegenheit, eine Gruppe von Bachelor- und Masterstudierenden der integrierten deutsch-französischen Studiengänge in den Geistes- und Kulturwissenschaften Mainz-Dijon auf einer curricular fest verankerten Exkursion an die Partneruniversität Université Bourgogne Europe in Dijon zu begleiten.
Im Rahmen meines Einsatzes als Wissenschaftliche Hilfskraft des Dijonbüros unterstützte ich die Studierenden während der verschiedenen Programmpunkte, die ihnen vielfältige Einblicke in das französische Universitätsleben und den Studienalltag vor Ort ermöglichten. Gleichzeitig bot mir der Aufenthalt die Gelegenheit, die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen des Bureau Mayence weiter auszubauen. Gemeinsam konnten wir auch die nächsten Schritte für den anstehenden Gegenbesuch der französischen Studierenden Ende Mai planen.
Der Aufenthalt in Dijon war in jeder Hinsicht bereichernd – sowohl fachlich als auch persönlich. Besonders schön war es für mich, vertraute Orte in der Stadt wiederzusehen und Erinnerungen an meine eigene Studienzeit in Dijon aufleben zu lassen.
Mein Fazit: Eine rundum gelungene Woche – c’était chouette !

Erasmus+ Gastdozentur an der University of Silesia in Katowice, Polen

Univ.-Prof. Dr. phil. Renata Makarska, Professorin für Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft (Polnisch)

Eine Woche lang dürfte ich im Frühjahr 2025 an der Schlesischen Universität in Katowice unterrichten. Das besonders Spannende war das Kennenlernen fast der gesamten Region des Oberschlesiens (verschiedene Fakultäten sind in unterschiedlichen Städten untergebracht) und der Austausch mit Lehrenden und Studierenden verschiedener Fächer (nach einem Vortrag beim Schlesischen Forschungszentrum für Regionalgedächtnis durfte ich auch bei der Polonistik und Germanistik lehren).

Staff Week for Medical Librarians in Lissabon, Portugal

Sabine Hoyer, Universitätsbibliothek - Bereichsbibliothek Universitätsmedizin 

Im Oktober 2025 hatte ich die spannende Gelegenheit, an der Staff Week for Medical Librarians an der NOVA Medical School in Lissabon teilzunehmen. Bereits vor der Reise hatten sich die internationalen Teilnehmenden online kennengelernt und ihre Bibliotheken und Organisationen vorgestellt – ein perfekter Start für das persönliche Treffen vor Ort. 

In Lissabon trafen Medizinbibliothekar:innen aus Portugal, Spanien, Italien, Polen, Schweden, Finnland, Litauen und Deutschland aufeinander. Trotz der vielfältigen Hintergründe verband uns alle die gemeinsame Leidenschaft für medizinische Bibliotheksarbeit. In den Workshops und Präsentationen tauschten wir Ideen aus, lernten voneinander und sammelten wertvolle Anregungen, die wir in unsere Bibliotheken einbringen können. 

Und auch die kulturelle Seite kam nicht zu kurz: Bei der Gelegenheit konnte ich die faszinierende Stadt Lissabon erkunden und ihre Highlights besichtigen. Eine inspirierende Woche voller fachlicher Impulse, neuer Kontakte und unvergesslicher Eindrücke – danke Erasmus+!

Erasmus+ Gastdozentur an der Dublin City University, Irland

Prof. Dr. Katja Schupp, FB 02 - Sozialwissenschaften, Medien und Sport

Erasmus+ war einmal mehr der zentrale Baustein für die Internationalisierung bei uns am Journalistischen Seminar: Mein Lehr-Aufenthalt im März/April 2025 an der Dublin City University, School of Communications, war der Startschuss für unsere Zusammenarbeit, ich habe viele tolle neue Kolleg:innen kennengelernt und zwei Workshops zum Thema traumasensitiver Journalismus angeboten, die sehr gut nachgefragt wurden. Im Mai kommt ein Kollege für die Lehre nach Mainz, ab September kann ich für drei Monate mit einer DAAD-Kurzzeitdozentur dort unterrichten. Am Ende steht dann schließlich hoffentlich, sowie das schon mit der Södertörn Högskola in Stockholm, Schweden, geklappt hat, regelmäßiger Austausch und Vernetzung auf Lehrenden- und Studierendenebene.

Erasmus+ Gastdozentur an der Københavns Universitet, Dänemark

Dr. Alina Jasina-Schäfer, Institut für Film-, Theater-, Medien- und Kulturwissenschaft 

At the end of March 2025, I had the privilege of spending a week at the Department of Ethnology at the University of Copenhagen. This visit marked the start of a new Erasmus+ partnership between our institutions.

During my stay, I taught two seminars for undergraduate students. Both seminars, “Power and Embodied Belonging in East–West European Encounters” as well as “Disparate Europe(s) and Racialised Hierarchies”, encouraged students to reflect on the diversity of European experiences, power relations at play, and the persistence of racialised structures within European societies. The seminars sparked lively discussions, and the students’ openness and intellectual curiosity made the session particularly rewarding.

Later in the week, I had the opportunity to present my own research at the Centre for Advanced Migration Studies (AMIS). My talk focused on the notion of “urban (dis)engagement” and the ways in which migrants from the former Soviet Union in German cities navigate participation and withdrawal in everyday urban life. The feedback I received was thoughtful and constructive, and will be valuable as I prepare the work for journal submission.

Erasmus+ Personalfortbildung in Athen, Griechenland

Harald Affeldt, Allgemeine und technische Verwaltung

Die Fortbildung „AI and Digital Transformation in Higher Education”, organisiert von Erasmus Nostrum, fand Anfang März in Athen statt. Als Veranstaltungsort diente das Institut français d’Athènes, das zentral gelegen und bequem fußläufig aus der Innenstadt erreichbar ist.

Rund 20 Hochschulmitarbeitende aus ganz Europa nahmen an der Weiterbildung teil – eine ideale Voraussetzung für einen intensiven und bereichernden Austausch über nationale Grenzen hinweg. Die organisierende Einrichtung schuf zudem einen passenden Rahmen, um das Networking gezielt zu fördern.