Autor: Julia Steinbrück

Erasmus+ Personalfortbildung in Barcelona, Spanien

Dr. Petra Bauer, FB 02 - Sozialwissenschaften, Medien und Sport

Ich war für eine Woche zu einer Staff Training Week in Barcelona. Es war ein Englischkurs, der von einer Muttersprachlerin durchgeführt wurde. Die Schule SpainBCN-Programs bietet Sprachkurse speziell für Hochschulbeschäftigte an. Das war sehr gut, da neben dem Sprachkurs auch ein intensiver Austausch zu beruflichen Themen stattgefunden hat. Die Gruppe war von den Interessen und vom Sprachniveau homogen. Auch das Begleitprogramm war sehr gut gestaltet.

Erasmus+ Gastdozentur am Conservatorio Superior de Música Salvador Seguí de Castellón (Spanien)

Univ.-Prof. J. Benjamin Bergmann, Abteilung Streichinstrumente, HfM Mainz

Im Rahmen des 1. Congrés International de Corda de Castelló wurde ich eingeladen, einen dreitägigen Meisterkurs Violine und einen Vortrag über meine sechsbändige Publikation „Systematische Violintechnik“ zu halten. Der Kontakt mit dem Leitungsteam des Conservatorio Superior und den internationalen Dozenten des Kongresses war unkompliziert, herzlich und inspirierend. Die 20 jungen Studierenden meines Kurses, die aus über 250 Video-Bewerbungen für die aktive Teilnahme ausgewählt worden waren, konnten durch den Kurs hoffentlich nachhaltige Impulse erhalten, waren bestens vorbereitet und aufgeschlossen für meine Ideen. Oft stand ein Korrepetitor zur Verfügung, so dass es möglich wurde, auch größere musikalische Zusammenhänge eines Werkes zu erfassen und erlebbar zu machen. Mein englischer PowerPoint Vortrag zur Systematischen Violintechnik stieß auf großes Interesse. Während des Essens in nahegelegenen ausgezeichneten Restaurants ergab sich die Möglichkeit, Kollegen und Dozenten näher kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Für eine Besichtigung der Altstadt von Castellón blieb wenig Zeit.

Erasmus+ Personalfortbildung in València, Spanien

Dr. Diana Jacinto Fragata, Zentrale Universitätsverwaltung

Im Rahmen der Erasmus* Staff mobility hatte ich die wunderbare Gelegenheit,
Kolleginnen und Kollegen von weiteren sechs Partneruniversitäten der
FORTHEM-Allianz, mit denen ich mich bislang nur digital austauschen konnte,
persönlich kennenzulernen. Wir haben uns im Rahmen von Präsenatationen
und Workshops intensiv über nationale Vorgaben und Entwicklungen zu
Microcredentials sowie digitale Umsetzungsmöglichkeiten ausgetauscht. Dank
des Kennenlernens sind wir davon überzeugt, dass unsere zukünftigen virtuellen
Treffen nun noch produktiver sein und unsere Arbeit maßgeblich voranbringen
werden. Daher danke ich Erasmus+ sowie allen involvierten Kolleginnen und
Kollegen sehr herzlich dafür, dass diese Dienstreise verwirklicht werden konnte.

 

Erasmus+ Personalfortbildung in Wrocław, Polen

Dr. Barbara Kowalski, Polnischlektorin im Mainzer Polonicum

Dank des Erasmus+ Programms hatte ich im Oktober die Gelegenheit, unsere Partnerschule, Szkoła Języka Polskiego i Kultury dla Cudzoziemców an der Universität Breslau (Schule für Polnische Sprache und Kultur für ausländische Studierende), zu besuchen. Die Zusammenarbeit zwischen dem Mainzer Polonicum und dieser Einrichtung besteht bereits seit 2008. Unsere Gruppen reisen jedes Wintersemester dorthin, um vor Ort ihre Polnischkenntnisse weiter zu vertiefen. Der Aufenthalt in Breslau war äußerst erfolgreich. Ich konnte Einblicke in die Arbeit meiner polnischen Kolleginnen und Kollegen gewinnen, zahlreiche Unterrichtsbesuche absolvieren und neue Unterrichtsmaterialien einsehen. Gleichzeitig bot sich mir eine hervorragende Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zum Knüpfen neuer Kontakte. Das Team der Schule hat mich äußerst herzlich empfangen. Zudem konnte ich die Stadt und die Region, in denen unsere Studierenden vier Wochen verbringen, besser kennenlernen.

Erasmus+ Personalfortbildung in Timisoara, Rumänien

Brigitte Burkert, FB 08 - Physik, Mathematik und Informatik

Revolutionsmuseum

Die Staffweek "Stressmanagement and mindfulness" in Timisoara, Rumänien, war für mich eine rundum sehr positive Erfahrung.
Wir waren eine sehr gemischte und trotzdem sehr gut harmonierende Gruppe: zum einen international mit Menschen aus Italien, Polen, Frankreich, Griechenland, Deutschland und der Türkei, zum anderen aus sehr unterschiedlichen Arbeitsbereichen: vom Doktoranden über Bibliotheksmitarbeiterinnen, Personen aus der Studierendenverwaltung, eine promovierte Psychologin aus der Beratungsstelle der Universität bis hin zum Professor.
An vier Tagen haben wir uns intensiv mit Stress und Mindfulness auseinandergesetzt: theoretische Grundlagen haben sich mit praktischen Übungen in einer sehr guten Mischung abgewechselt. Wir haben konkrete Fragestellungen in der ganzen Gruppe, aber auch in Kleingruppen bearbeitet. Hier hat sich die Gruppenzusammensetzung sehr ausgezahlt; ich hatte viele gute Gespräche. Einen passenden Umfang haben auch kurze Meditationen und im Alltag sehr gut anwendbare persönliche Kurzübungen eingenommen.
Am Mittwoch hatten wir einen "Kulturtag" mit Stadtführung und der Besichtigung von zwei Museen. Eine große Rolle hat dabei die Revolution von 1989 gespielt, die in Rumänien in Timisoara ihren Anfang genommen hat.
Da wir alle im Seminarhaus gemeinsam untergebracht waren, gab es zusätzlich zu den themenbezogenen Gesprächen einen regen Austausch über die persönlichen Arbeitsumfelder an den verschiedenen Universitäten.

Erasmus+ Gastdozentur in Rijeka, Kroatien

Dr. Taylor Andrew McConnell, FB 05 - Philosophie und Philologie

I participated in a one-week Erasmus+ guest lectureship in the Department of Cultural Studies at the University of Rijeka in Croatia. As Erasmus+ departmental coordinator in Mainz, I took the initiative to establish this partnership in the 2023 summer semester with my Rijeka colleague, Prof. Vjeran Pavlaković, whose work heavily inspired my own doctoral research. In Rijeka, I gave lectures in three courses and took 11 MA students in the course "Cultural Memory and Digital Humanities" on an excursion through Trsat, the neighborhood around the university campus, to see various memorial sites. These included three monuments to the soldiers who died in the course of the Croatian War of Independence/Homeland War, two monuments to Yugoslav Partisan fighters and civilian victims of the Second World War, and two religious monuments in a nearby monastery. In the lecture the following day, we discussed my concept of the "public face of memory" and the individual meanings and contexts of the monuments we had visited, tying in a discussion of digital methods of collecting and analyzing visual data. I also gave a lecture to first-semester students in "Introduction to Cultural History" on memory abuse, another concept that I developed in the course of my doctoral research. My final presentation was for fifth-semester undergraduates in the course "Cultural Policies," where I discussed various opportunities for continued education and academic work in Germany. Overall, this was an incredibly enriching experience that helped both with my pedagogy and my own research, as I managed to document another 50+ monuments that I had overlooked during my PhD. It was invaluable to have the opportunity to present my work to budding memory scholars and to find ways to continue constructive dialogue with my colleagues in Croatia and their students. An Erasmus+ guest lectureship is an experience I wholeheartedly recommend to every lecturer in Mainz.

 

Erasmus+ Gastdozentur an der Södertörns Högskola, Sweden

Univ.-Prof. Dr. Katja Schupp, Fachrichtung Journalismus, FB 02 - Sozialwissenschaften, Medien und Sport

Bild 1

Foto 1: Seit meinem DAAD Aufenthalt im Herbst 2022 halte ich regelmäßig zwei Kurse am Journalism Department der Södertörn Högskola: Einen zum Thema "Pressefreiheit", einen zum Thema "Medien und Krieg". Besonders interessant ist die internationale Zusammensetzung der Studierendengruppe des Masters International Journalism, wodurch auch ich immer viel mitnehme!

 

Bild 2

Foto 2: Die im DAAD Aufenthalt im Herbst 2022 geknüpfte Beziehung zum Kollegium des Dept. of Journalism der Södertörn Högskola im Süden Stockholms findet in der neu entstandenen Erasmus-Partnerschaft eine solide, von Gegenseitigkeit geprägte Fortsetzung. Persönlich und beruflich haben sich interessante Freundschaften entwickelt, von denen ich fachlich, kulturell und menschlich sehr profitiere. Dass ab 2024 nun auch jeweils 4 Studierende unseres Jour nalismus Masters mehrere Monate in Stockholm studieren können, ist ein besonderer Erfolg!

Erasmus+ Gastdozentur an der Universität Jyväskylä

Bastian Knautz, FB 07 - Geschichts- und Kulturwissenschaften

Ich hatte das Privileg, vom 15.10. bis zum 08.12.2023 Gastdozent an der Universität Jyväskylä zu sein und im Herbstsemester mehrere Vollkurse am dortigen Department for History and Ethnology unterrichten zu dürfen. Die Universität Jyväskylä ist einer der führenden Hochschulen Finnlands mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Qualität universitärer Lehre. Sie verfügt dazu über einen wunderschönen, naturnahen und architektonisch einzigartigen Campus, der vom „Vater des Modernismus“, dem finnischen Nationalarchitekten Alvaro Aalto höchstselbst gestaltet wurde. Er liegt unweit des Stadtzentrums der knapp 150.000 Einwohnern zählenden Provinzhauptstadt Mittelfinnlands, die mit ihren zahlreichen Museen, Bars und kulturellen Angeboten, der Nähe zur Natur und den kurzen Wegen nach Tampere, Lahti, Helsinki oder auch Tallinn ihren ganz eigenen Charme hat. Auch die idyllischen äußeren Bedingungen des mittelfinnischen (Früh-)Winters mit viel Schnee, eisiger Kälte und den immer kürzer werdenden Zeiten der Helligkeit sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre. Ideale Bedingungen für eine gelungene Gastdozentur also.

Es waren aber vor allen Dingen die Menschen, die den achtwöchigen Lehraufenthalt zu einer ganz besonderen und unvergesslichen Erfahrung gemacht haben. Die Kolleginnen und Kollegen am Institut haben mich von Anfang an voll integriert, mich bei allen Schritten der Planung und Gestaltung vor Ort unterstützt und waren jederzeit für universitäre wie auch freundschaftliche Gespräche offen. Dabei konnten wir spannende Ideen für gemeinsame Forschungsvorhaben sowie eine dauerhafte Lehrkooperation zwischen Jyväskylä und Mainz entwickeln, die in Zukunft hoffentlich zu verstetigten Formaten zum Vorteil beider Universitäten führen werden. Auch die Zusammenarbeit mit den Studierenden in meinen Kursen – eine Vorlesung und mehrere Seminar-/Workshopkurse – war durchweg eine große Freude. Die Studierenden haben sich enorm motiviert, engagiert und begeisterungsfähig gezeigt, sodass ich mich jede Woche aufs Neue sehr auf meine Kurse gefreut habe. Im interkulturellen Austausch haben beide Seiten stark von dem Kennenlernen der jeweils anderen Perspektiven profitiert, was sich bei meinen Lehrthemen rund um den europäischen Einigungsprozess und Europabilder/Images of Europe als enorm produktiv erwiesen hat.

Auch wenn die zwei Monate Auslandslehre in Jyväskylä durchaus auch intensiv und fordernd waren, war die Zeit doch enorm bereichernd und voller Eindrücke und Erfahrungen, die ich wohl nicht mehr vergessen werde und sich sehr positiv auf meine zukünftige (Lehr-)Tätigkeit auswirken werden. Ich kann die Erfahrung der Erasmus+-Gastdozentur, auch für einen längeren Zeitraum, allen, die dafür offen sind, in jedem Fall uneingeschränkt empfehlen.

Erasmus+ Gastdozentur auf Rhodos

Dr. Petra Bauer, Institut für Erziehungswissenschaft, AG Medienbildung

Internationale Kooperation von Studierenden in der Educational Video Produktion.
Studierende aus unserem Studiengang Erwachsenenbildung/Weiterbildung und Medienbildung waren im September 2023 eine Woche auf der griechischen Insel Rhodos zu einem Videoprojekt eingeladen. Zusammen mit Studierenden aus Griechenland, den Niederlanden, Irland, Rumänien und Österreich arbeiten sie an Kurzfilmen, die sich vor allem mit den sozialen Aspekten von Nachhaltigkeit im Tourismus beschäftigen. Begleitet wurden sie dabei von einem internationalen Lehrendenteam an dem für die JGU Henrik Weitzel und Dr. Petra Bauer teilnahmen. Gefördert wurde das Programm als Erasmus+ Blended Intensive Programm.
Die Ergebnisse dieser Woche sind gut geworden. Wer sich dazu informieren möchte findet hier die Videos, die dabei entstanden sind:
The „making of“ video
Displaced
Like a Grain of Sand
Living with Tourismus

Während des Videoprojekts wurde auch ein Fernseh- und Radiobeitrag für TERA FM Campusfernsehen und den Campusradio der Hochschule Oberösterreich produziert.
Der Beiträge können hier gesehen oder gehört werden.

 

Die University of the Aegean ist über sechs griechische Inseln verteilt. Die Erziehungswissenschaft und die Lehrerbildung sind auf Rhodos. Die Mitarbeitenden dort sind sehr gastfreundlich und integrieren Besucher gerne. In 2023 und 2024 arbeitet die Arbeitsgruppe Medienpädagogik der JGU gemeinsam mit anderen europäischen Hochschulen und der Universität in Rhodos am Revealing Projekt.
„The objective of the REVEALING project is to create VR learning environments that can be incorported into the curricula of Higher Education Institutes (HEI).”

Erasmus+ Personalfortbildung in Aberdeen, UK

Blanca Luque Capellas, FB 02 - Sozialwissenschaften, Medien und Sport

Diesen Sommer konnte ich in Schottland an einer äußerst interessanten Schulung über Agent Based Modelling teilnehmen, mit Teilnehmern aus der ganzen Welt und einem erstaunlichen Lehrerteam aus hochrangigen Experten. Sowohl die Lerninhalte als auch das Networking sind wichtige Beiträge zu meinem Beruf, und die Präsenz hat den Unterschied gemacht: Viele Aktivitäten und das entstandene Networking wären online nicht möglich gewesen. Ich bin Erasmus+ sehr dankbar, ohne deren Unterstützung die Teilnahme nicht möglich gewesen wäre.

Hier ist ein Link zu unseren Aktivitäten in der Schottischen Presse:
https://futurescot.com/experts-gather-in-aberdeen-to-tackle-pandemics-and-wildfires-through-computer-modelling/