Autor: Julia Steinbrück

Erasmus+ Gastdozentur an der Università degli Studi di Pavia, Italien

Dr. Michael Walschot, Philosophisches Seminar

Participating in the Erasmus+ Teaching Mobility program has been a highlight of my career. I have met new people, created new professional networks, and broadened my appreciation of other cultures. I hope every teacher can have the opportunity to participate in an exchange at least during their career.

Erasmus+ Personalfortbildung in Dublin, Irland

Nadine Schenk, Zentrale Analytik Chemie

Dank des Erasmus+-Programms durfte ich 2 Wochen im wunderschönen Dublin verbringen und mein Englisch aufbessern.
Die Horner School ist wirklich sehr gut organisiert und sehr familiär. Nach 2 Tagen kennen alle Lehrer jeden beim Namen. Der Unterricht ist sehr gut organisiert. Die Grundlage bietet ein Buch, aber jeder Lehrer hat großzügigen Spielraum um den Unterricht interessant uns spaßig zu gestalten.
Ich war in einer wirklich sehr liebevollen Gastfamilie untergebracht. Das würde ich immer wieder so machen. So lernt man ein wenig irische Tradition und Kultur hautnah kennen und ein großer Pluspunkt: Ich habe 2 Wochen (außer in Telefonaten nach Hause) wirklich nur Englisch gesprochen.
Dublin ist eine wunderschöne Stadt mit sehr interessanter Geschichte.
Ich würde diese Reise jederzeit noch einmal machen. Es war eine sehr interessante Erfahrungen!

Erasmus+ Personalfortbildung in Fañabé, Teneriffa

Hannah Sophie Schwehm, FB 06 - Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaft, Arbeitsbereich Amerikanistik

Dank des Erasmus+ Programms hatte ich die Gelegenheit, im Januar einige Tage auf Teneriffa zu verbringen und an einem Kurs von Tenerife Job Training teilzunehmen. Die Gruppe setzte sich aus Teilnehmenden aus verschiedenen Ländern zusammen, was eine internationale und bereichernde Atmosphäre schuf. Im Rahmen des Kurses nahmen wir an verschiedenen Aktivitäten teil, darunter eine Wanderung durch die atemberaubende Landschaft der Insel. Dabei lernten wir nicht nur viel über die Insel, sondern auch über ihre Geschichte und weniger bekannte Aspekte. Außerdem entwickelten wir ein stärkeres Bewusstsein für die Bedeutung von Naturschutzgebieten und die Risiken des Massentourismus. Der Aufenthalt war von allen Seiten hervorragend organisiert, und ich kann jedem nur empfehlen, diese Gelegenheit zu nutzen – es ist eine wertvolle und lehrreiche Erfahrung.

Erasmus+ Personalfortbildung an der Cardiff University

Dr. Barbara Müller, FB 02 - Sozialwissenschaften, Medien und Sport

Im Rahmen der Erasmus-Personalfortbildung hatte ich die Gelegenheit, unsere Partner an der Cardiff University vor Ort zu besuchen. Es war eine gute Gelegenheit, unsere Kooperationsprojekte zur Kurzzeitmobilität für Studierende voranzubringen und Details zur bevorstehenden gemeinsamen Summer School zu besprechen. Seitdem der Austritt Großbritanniens aus der EU unsere Erasmuspartnerschaft mit Cardiff beendet hat, suchen wir nach Möglichkeiten, um neue strukturelle Kooperationen aufzubauen. Diesem Ziel sind wir durch meinen Aufenthalt vor Ort ein gutes Stück nähergekommen.
Besonders wertvoll war der persönliche Austausch. Vieles ließ sich so schneller klären – sei es beim gemeinsamen Mittagessen oder in spontanen Kaffeepausen. Dieser direkte Kontakt hat die Zusammenarbeit enorm erleichtert und die Kooperationsbeziehung nochmal gefestigt. Auch das Erkunden der neuen Universitätsgebäude war inspirierend (siehe Foto: Beispiel für Wertschätzung studentischen Feedbacks) und ich kehre mit vielen neuen Ideen zurück.
Ein besonderes Highlight war die Einladung meiner Kollegen zu einem gemeinsamen Ausflug zur Halbinsel Gower zum Abschluss meines Aufenthalts. Wieder einmal wurde mir klar, wie wertvoll persönliche Treffen neben der digitalen akademischen Zusammenarbeit sind. Ich kann es nur weiterempfehlen, solche Gelegenheiten von Zeit zu Zeit zu nutzen.

Erasmus+ Gastdozentur an der Fakultät für Gesundheits- und Sport- wissenschaften der Universität Jyväskylä in Finnland

Dr. phil. Barlo Hillen | FB 02 Sozialwissenschaften, Medien & Sport

Eine Gastdozentur für Lehrende der Sportwissenschaft an der JYU ist eine wertvolle Erfahrung und sehr zu empfehlen. Im September 2024 wurde es mir, über eine Erasmus+ Gastdozentur, ermöglicht internationale Lehrerfahrung an der Fakultät für Gesundheits- und Sportwissenschaften der Universität Jyväskylä in Finnland zu sammeln. An meinen Lehrveranstaltungen nahmen vornehmlich internationale und finnische Masterstudierende, sowie Doktoranden teil. Diese wurden im Vorlesungs- und Seminarformat gehalten. Thematisch lagen die Lehrinhalte in den Feldern der Leistungsphysiologie unter Berücksichtigung verschiedener Umwelteinflüsse, der Infrarotthermografie und sportwissenschaftlicher Forschungsmethodik. Das Lehrpersonal war hinsichtlich der Gestaltung meiner Lehrveranstaltungen sehr offen. Die Studierenden haben engagiert und aktiv mitgewirkt und standen den Inhalten ebenfalls sehr offen und interessiert gegenüber. Die Kommunikation meiner Lehrveranstaltungen lief sehr gut, so waren Studierende und Mitarbeitende stets informiert und anwesend. Neben der Durchführung eigener Lehrveranstaltungen wurde es mir ermöglicht in den üblichen Lehrveranstaltungen zu hospitieren und Einblicke zu erhalten. So erhielt ich vor allem Einblicke in die Demonstration der physiologischen Messmethoden oder in Vorlesungen von bereits etablierten erfahrenen Lehrkräften. Das Netzwerk aus sportwissenschaftlich Lehrenden als auch Forschenden konnte durch den Aufenthalt deutlich gesteigert werden.

Die Fakultät ist sehr gut ausgestattet und es findet sich eine Vielzahl an Messinstrumenten für physiologische Untersuchungen und der Analyse molekularbiologischer Marker. Seminarräume, Sportstätten und Labore sind nicht weit voneinander entfernt. Insgesamt gestaltet sich der Alltag der Studierenden sehr lebendig und die vermittelten Themen entsprechen aktuellen, relevanten Themen der Sportwissenschaft. Ansonsten besteht der Campus aus einer Mischung älterer und neuer Gebäude und die Atmosphäre ist insgesamt sehr angenehm belebt. Interessant ist, dass auf dem Campus eine Schule, inklusive eines Sportplatzes, integriert ist und dort neue Lehrkonzepte unmittelbar erprobt und evaluiert werden. Hervorzuheben ist ebenso, dass die Sportstätten auf dem Campus sind und sich beispielsweise die Eishockeyhalle direkt neben einem der Hauptgebäude der Fakultät befindet. Besonders die verschiedenen Essensmöglichkeiten sind sehr gut und die Art und Weise der Essensausgabe findet nach dem Prinzip der Selbstbedienung statt.

Die Stadt Jyväskylä bietet durch die Lage an gleich drei Seen einen besonderen Charme. Der aktive Lebensstil der Finnen wird sehr gut repräsentiert. Eine Fahrradtour oder eine Laufrunde um die Seen ist immer gut möglich und kann durch eine Trainingseinheit an einigen Outdoorgyms ergänzt werden. Insgesamt herrscht eine entspannte Atmosphäre in der ganzen Stadt. Daher ist die JYU für einen Auslandsaufenthalt für Lehrpersonal, Forschende und Studierende der Sportwissenschaft sehr zu empfehlen. Die spannenden Forschungsprojekte, die tolle Ausstattung, die vorherrschende Bereitschaft einen internationalen Austausch zu pflegen, sowie der aktive, gesunde Lebensstil passen sehr gut zu den Interessen von Sportwissenschaftler*innen. So bleibt es mir zum Abschluss nur noch zu vermerken, dass ich einen solchen Lehraufenthalt nur wärmstens weiterempfehlen kann.

Erasmus+ Gastdozentur an der Universität Jyväskylä, Finnland

JProf. Dr. Christiana Schallhorn, Juniorprofessorin für Sportsoziologie

Anfang Januar 2025 hatte ich die Möglichkeit zu einem Lehraufenthalt nach Jyväskylä zu gehen. Finnland im Januar, wenn die Kälte und Dunkelheit am größten sind? Na klar, raus aus der Komfortzone! Und so erlebte ich eine der schönsten Wochen meiner Unilaufbahn. Aber von vorn.
Jyväskylä ist die einzige Universität in Finnland, an der man Sportwissenschaft studieren kann. Die Stadt ist mit ca. 145.000 Einwohnern groß, aber mit einem überschaubaren Stadtkern. Dafür aber mitten in herrlicher Landschaft aus Seen und Wäldern, die im Winter besonders idyllisch wirken.
Mein Aufenthalt in Jyväskylä war im Rahmen der Winter School für Studierende der Sportwissenschaft. Daran nahmen sowohl finnische Studierende teil als auch Studierenden aus sämtlichen Teilen der Welt wie Nordamerika, Europa, Süd- und Ostasien, die einen internationalen Studiengang studierten oder ebenfalls nur für die Winter School vor Ort waren. Das war eine sehr spannende Studierendengruppe, da wir durch die diversen kulturellen, sozialen und akademischen Hintergründe sehr viele unterschiedliche Perspektiven diskutieren konnten, die weit über den Sport in den verschiedenen Länder hinaus gingen. Das war beeindruckend und hat mich nachhaltig zum Nachdenken angeregt. Auf diese Weise, in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Menschen, erhält man Einblicke und Informationen über andere Länder und Kulturen, die nicht irgendwo zu recherchieren sind, sondern authentisch von Studierenden berichtet werden. Gleichzeitig lernt man die Themen Diversität und Internationalisierung aus einer ‚Lernenden‘ Perspektive neu kennen. Es macht einen großen Unterschied, diese Wörter zu hören, die heutzutage fast schon inflationär verwendet werden, oder die Bedeutung, die dahintersteht, tatsächlich zu erleben. Sich der Vielfältigkeit der Menschen und ihrer Ansichten, Werte und Überzeugungen bewusst und dafür sensibilisiert zu werden, gelingt oft nur im direkten Austausch und respektvollen Miteinander. Allein dies war eine wertvolle Erfahrung für mich und zeigt die Wichtigkeit von Internationalisierung – und solchen Austauschprogrammen. Auch an der Universität habe ich mich sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. Alles war bestens organisiert und lief reibungslos. In Gesprächen habe ich viel Neues über Finnland und das Bildungssystem gelernt. Durch die vor Ort organisierten Aktivitäten für Dozierende und Studierende, wie der Besuch eines Futsal-Derbys, Skilanglauf, und – natürlich – die finnische Sauna, hatte ich die Gelegenheit, die finnische Kultur näher kennenzulernen.
Nach einer Woche Jyväskylä kann ich nachfühlen, dass die Finnen die glücklichsten Menschen der Welt sind ohne genau sagen zu können, warum. Für mich war es eine wunderschöne Zeit, in der ich viel dazulernen konnte, was die Lehre mit internationalen Studierenden betrifft – welche Werte sie vertreten, wie sie die Welt des Sports wahrnehmen und was es ihrer Meinung nach braucht. Diese Erfahrung hat mich motiviert, Internationalisierungsprozessen an deutschen Universitäten voranzutreiben. Interessant fand ich auch den Austausch über Digitalisierungsprozesse im finnischen Bildungssystem. Darüber hinaus war es bereichernd, Einblicke in ein Land zu bekommen, das im Winter durch seine Gemütlichkeit, für sein Bewusstsein für gesunde Ernährung und nachhaltigem Denken zum Schutz seiner Umwelt beeindruckt. Finnland im Winter? Auf jeden Fall! Und jederzeit wieder!

Erasmus+ Gastdozentur in Prag, Tschechien

Univ.-Prof. Dr. Julian Rentzsch, Professur für Turkologische Sprachwissenschaft

Das Abkommen zwischen der Abteilung für Mittelost-Studien der Karls-Universität Prag und der Abteilung Turkologie der Universität Mainz ist noch relativ neu, daher war dies mein erstes Kennenlernen mit dem Prager Institut und den Kolleginnen und Kollegen dort. Die Abteilung verfügt über eine engagierte und interessierte Studierendenschaft, was ich sowohl in den Lehrveranstaltungen selbst als auch in persönlichen Gesprächen im Nachhinein feststellen konnte. Wir hatten auch Gelegenheit, für die Universität Mainz als Ziel von Erasmus+ Mobilität zu werben und die Studiengänge und Abschlussmöglichkeiten an unserer Abteilung vorzustellen. Neben der eigentlichen Arbeit gab es auch hinreichend Möglichkeiten, die Stadt zu besichtigen und an Kulturveranstaltungen wie der Eröffnung von Orhan Pamuks Wanderausstellung zum „Museum der Unschuld“ in Prag beizuwohnen.

Erasmus+ Personalfortbildung in Nizza, Frankreich

Madeleine Kaul, Institut für Erziehungswissenschaft, FB 02

Im Rahmen der Erasmus+ Personalfortbildung habe ich im Oktober 2024 an einem Französisch-Sprachkurs der Sprachschule AZURLINGUA in Nizza teilgenommen.

In den Kursen von Azurlingua wird viel Wert auf Kommunikation und schriftliche Übungen gelegt.
In gemeinsamen Stadtrundgängen und Ausflügen, die die Sprachschule anbietet, hatte ich die Möglichkeit, meine Sprachkenntnisse immer direkt anzuwenden.

Für mich war es eine große Bereicherung, dass ich durch die Erasmus+ Personalfortbildung einen Sprachkurs in Nizza besuchen konnte und auch viele nette Menschen aus anderen Ländern kennengelernt haben.

Ich möchte es den MitarbeiterInnen der JGU gern weiterempfehlen, diese Möglichkeit zu nutzen!

Erasmus+ Personalfortbildung an der Wageningen University, Niederlande

Dr. Nora Denner, FB 02 - Sozialwissenschaften, Medien und Sport

Dank des Erasmus+ Programms hatte ich im Oktober die Gelegenheit, die Strategic Communication Research Group an der Wageningen University & Research in den Niederlanden zu besuchen. Ziel meines Aufenthaltes war es, die Lehr- und Forschungsaktivitäten in den Niederlanden besser kennenzulernen und wertvolle Einblicke in die Arbeitsweise meiner niederländischen Kolleginnen und Kollegen zu gewinnen.

Der Aufenthalt war sehr bereichernd. Besonders wertvoll war der Austausch mit den Forschenden und Lehrenden der Universität, der viele Gelegenheiten bot, neue Kontakte zu knüpfen und sich über aktuelle Forschungsprojekte und didaktische Ansätze auszutauschen.

Der moderne Campus der Wageningen University & Research hat mich ebenso beeindruckt wie die hervorragende Infrastruktur, insbesondere die gut ausgebauten Fahrradwege, die ich ausgiebig nutzen konnte, da ich mein Fahrrad dabei hatte. Insgesamt hat der Aufenthalt meinen Horizont erweitert und mir wertvolle Impulse für meine eigene Arbeit gegeben.