Autor: Julia Steinbrück

Erasmus+ Personalfortbildung in Aberdeen, UK

David Wurster, Akademisches Personal, FB 02 - Sozialwissenschaften, Medien und Sport

Die Erasmus+ Personalmobilität war eine super Gelegenheit meine Fremdsprachenkenntnisse sowie methodischen Kompetenzen im Bereich der agentenbasierten Simulationen auszubauen. Darüber hinaus war die ESSA Sumer School eine perfekte Möglichkeit internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kennenzulernen und sich mit diesen auszutauschen. Die Erasmus+ Personalmobilität hat mir diese tolle und einzigartige Erfahrung ermöglicht, wofür ich sehr dankbar bin.

Erasmus+ Personalfortbildung in Tripoli, Griechenland

Univ.-Prof. Dr. Holger Preuß, Sportökonomie & Sportsoziologie, Institut für Sportwissenschaft

Dieser Aufenthalt galt der Planung zur Weiterführung unseres Erasmus Mundus Masters MAISI - Wenngleich dieser Aufenthalt voll von Sitzungen und durchaus schweren Gesprächen war, hat uns die griechische Sonne, das Essen und die antiken Sportstätten sehr gutgetan. Ein Aufenthalt an der Internationalen Olympischen Akademie mit den Partnern von der Universität der Peleponnes, aber auch den anderen Kollegen des ERASMUS Mundus Masters hat die Stimmung doch immer wieder gehoben. Ich kann nur jedem empfehlen, internationale Kooperationen zu starten, nicht, um die bürokratischen Hürden zu erfahren, sondern vielmehr, um den Horizont zu erweitern und mit neuen Ideen nach Hause zu kommen.

Erasmus+ Personalfortbildung in Galway, Irland

Jennifer Eckhardt, Studienfachberaterin FB 04

Im Rahmen der Erasmus+ staff mobility durfte ich Ende Juli 2022 den Kurs „English for the Educational Workplace“ der Atlantic Language School in Galway besuchen. Fünf Tage lang lernte ich in einer internationalen Gruppe bestehend aus 15 Mitarbeitenden verschiedener Universitäten Europas, wie wir uns auf Englisch formeller ausdrücken können, E-Mails professioneller formulieren und gebräuchliche Ausdrücke im Arbeitskontext verwenden.
Die Sprachschule organisierte für unseren Kurs einen Ausflug zu den Cliffs of Moher und bot nachmittags verschiedene Veranstaltungen an. Die Unterkunft war in einem Wohnheimkomplex ca 15 Gehminuten entfernt vom Stadtzentrum und der Sprachschule. Dort kann man bereits am Samstag einziehen und empfiehlt sich sehr das Wochenende für eine Tour nach Connemara oder die Aran Islands zu nutzen.
Galway und die eindrucksvolle Natur der irischen Westküste sind wirklich sehr sehenswert und ich empfehle allen KollegInnen den Austausch dorthin, um Englischkenntnisse aufzufrischen, internationale Kontakte zu knüpfen und den irischen Lebensstil kennenzulernen.

Erasmus+ Personalfortbildung in Jyväskylä, Finnland

Damla Özkan, FB 05 - Philosophie und Philologie

Die Staff Week in Jyväskylä war sehr gut strukturiert und organisiert. Ich lernte viel über globale Hochschulpartnerschaften, nicht nur auf theoretischer Ebene, sondern auch aufgrund von Best Practice Gastvorträgen auf individueller. Ich fühlte mich sehr willkommen und der Austausch mit internationalen Kolleg*innen war warm, einladend und motivierend.

Der Aufenthalt inspirierte mich nicht nur dienstlich, sondern auch persönlich. Dem Team der Uni Jyväskylä war es wichtig, uns einen Einblick in die finnische Natur zu gewähren, die unabdingbar für das allgemeine Wellbeing zu verstehen ist.

Ich danke allen Beteiligten sowohl in der Abteilung Internationales der JGU als auch den Kolleg*innen in Finnland für diese Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Erasmus+ Personalfortbildung in Sanremo, Italien

Kira Karabut, FB 08 - Physik, Mathematik und Informatik

Eine sehr positive Erfahrung an der Sprachschule "Omnilingua" in Sanremo, hochqualifizierte Dozenten, freundliche Schulleitung, nettes Unterhaltungsprogramm nach dem Unterricht. Wirklich sehr empfehlenswert!
Auch die Lage von der Stadt ist sehr günstig und man kann auch sehr schöne Nachbarorte besuchen.

Erasmus+ Gastdozentur an der Universidade do Porto

Dr. Yvonne Hendrich, Portugiesische Sprachpraxis, Kultur- und Literaturwissenschaft, Romanisches Seminar (FB 05)

Vom 12.06. bis 16.06.2023 war ich als Gastdozentin an der Faculdade de Letras da Universidade do Porto/Portugal. Dort fand zum zweiten Mal – von der Universidade do Porto erneut hervorragend organisiert – ein Erasmus+ Blended Intensive Programme (BIP) unter dem Motto „ENSINAR PORTUGUÊS LÍNGUA NÃO MATERNA: CRUZAR EXPERIÊNCIAS, MULTIPLICAR RECURSOS / Teaching Portuguese as a Non-Native Language: Sharing Experiences, Multiplying Resources“ mit Studierenden und Kolleg*innen aus verschiedenen europäischen Universitäten statt. Im Rahmen mehrerer Workshops hatte ich die Gelegenheit, gemeinsam mit sieben Studierenden der JGU Mainz («Português em Prática (PeP)»: Ensinar Português na escola – desafios, estratégias e conteúdos / Teaching Portuguese at school – challenges, strategies and contents), Herausforderungen und Strategien für Portugiesisch als potenzielle schulische Fremdsprache zu präsentieren und entsprechende Unterrichtsstunden zu gestalten. Für alle Beteiligten, insbesondere für die Studierenden als Lernende und zukünftig Lehrende, war es ein rundum gelungener Erfahrungsaustausch in Porto mit einem bereichernden Input sowohl auf sprachlicher als auch kultureller Ebene.

 

Erasmus+ Personalfortbildung in Chambéry, Frankreich

Christine Weil, Institut für Ethnologie und Afrikastudien, FB 07

Vom 19. bis 24. Juni 2023 habe ich an einer Staff Week der Université Savoie Mont Blanc in Chambéy (Frankreich) teilgenommen. Diese stand unter der Überschrift Summer Modules for Intercultural Language Education (SMILE) und wurde von insgesamt 230 Teilnemer:innen besucht, wovon 99 aus der dortigen Universität und die anderen aus 26 europäischen und nichteuropäischen Ländern stammten. Folgende Kurse, für die man sich im Voraus und nach eigener Niveau-Einschätzung anmelden musste, standen zur Auswahl: Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch, jeweils in den Stufen A2 bis B2, sowie Interkulturelle Kommunikation und Interkomprehension in den romanischen Sprachen. Da meine Muttersprache Französisch ist, habe ich aus eigenem Interesse den Interkomprehension-Kurs gewählt. Mit Interkomprehension wird die Fähigkeit bezeichnet, insbesondere nahverwandte Sprachen verstehen zu können, ohne sie formal erlernt zu haben.
Vor der Anreise hatten wir an drei Dienstagen zwei Stunden Online-Unterricht über Teams, um die Methode kennenzulernen. Vor Ort fand der Unterricht von 9 Uhr bis 12 Uhr in Gruppen von 9 bis 15 Teilnemer:innen statt. In meiner Klasse waren wir 6 Personen aus Frankreich, zwei aus Rumänien, eine aus Italien, eine aus Argentinien, eine aus Kolumbien und eine aus Deutschland. Der Unterricht war gut strukturiert und unterhaltsam. Zum Abschluss mussten wir Richtlinien für eine Sprachpolitik der UNITA-Universitäten (UNITA - Universitas Montium : six universités, cinq pays, une alliance - Université Savoie Mont Blanc - Formation - Recherche (univ-smb.fr) in Gruppenarbeit erarbeiten.
Was diese Staff Week einmalig macht, ist einerseits die große Vielfalt an Nationalitäten und Sprachen, dank der ich jeden Tag neue interessante Menschen kennenlernen durfte, und andererseits das sehr gut organisierte und ansprechende Beiprogramm, das in der Anmeldegebühr von 200 Euro enthalten war: Am Montag hatten wir eine Schiffstour auf dem Lac du Bourget mit Besichtigung des Dorfes Chanaz, am Dienstag einen Ausflug nach Annecy mit gemeinsamem Abendessen in einem Restaurant; am Mittwoch fand in ganz Chambéry die Fête de la Musique statt; am Donnerstag haben wir einen Bio-Winzer besucht und an einer Weinprobe teilgenommen; am Freitagmittag durften wir savoyische Spezialitäten (Raclette und Käsefondue) probieren. Die Krönung war für mich die Tagesswanderung durch den Parc National de la Vanoise an dem Samstag – eine wunderschöne Berglandschaft mit einer Blumenvielfalt, wie ich sie seit Jahren nicht mehr erlebt hatte.
Chambéry ist eine sehr angenehme Stadt mit viel Geschichte, und ich hatte während der Woche die Gelegenheit, das Kunstmuseum und das „Musée Savoisien“, ein regionales Museum, zu besuchen, die mir beide sehr gut gefallen haben.

Erasmus+ Gastdozentur in Musikakademie Gheorghe Dima, Rumänien

Univ.-Prof. Thomas Hell, Hochschule für Musik Mainz

Die Gh. Dima Music Academy, in einem alten Gebäude im Zentrum von Cluj-Napoca untergebracht (ein anderes Gebäude soll in den nächsten Jahren bezogen werden) ist eine der zentralen Ausbildungsstätten für Musik in Rumänien. Bei meinem kurzen Aufenthalt konnte ich verschiedene Kontakte zum Lehrpersonal knüpfen und mit einigen der Klavierstudierenden arbeiten. Cluj-Napoca hat (so sagte man mir)die beste Universität in Rumänien, es gibt in der Stadt unzählige Studierenden, und sowohl für eine Dozentenmobilität als auch für einen Erasmus-Aufenthalt ist sie ein idealer Ort.

Erasmus+ Personalfortbildung in Jyväskylä, Finnland

Anna Janßen, Studierendenberatung

Die Staff Week 2023 in Jyväskylä hat meinen Horizont deutlich erweitert. Es war eine insgesamt sehr fürsorgliche Atmosphäre mit sehr guter Organisation der Veranstaltungen. Wir hatten viel Möglichkeit zum internationalen Austausch und interessante Vorträge. Ich habe viele neue Anregungen und Motivation für meine Arbeit an der JGU mitgenommen. Ich kann ein solches Angebot wärmstens weiterempfehlen!