Unsere Erasmus+ Teilnehmer*innen berichten

Erasmus+ Personalfortbildung in Stockholm und Helsinki

Lenka Tucek, Abteilung Internationales

Im September 2019 nahm ich im Rahmen der Erasmus+ Personalfortbildung an Partner Days der Stockholm University, des Karolinska Institutet und des KTH Royal Institute of Technology in Stockholm teil. Ziel war es, Erasmus+ Partner der JGU besser kennen zu lernen sowie meine Kenntnisse über das schwedische Bildungssystem zu vertiefen. Neben Campusführungen gab es einen regen Austausch mit den

Foto: Tucek/privat

Kollegen des International Office und Gespräche mit Fachvertretern zu den Rahmenbedingungen unserer Erasmus+ Kooperation. Gespräche mit anderen Teilnehmern der Partner Days aus aller Welt eröffneten außerdem Einblicke in das Management internationaler Studierendenmobilität in anderen Ländern.

Im Anschluss an die Partner Days fuhr ich mit der Fähre nach Helsinki, wo ich gemeinsam mit Snjezana Teljega vom Welcome Center, die JGU am „Study in Germany“ Infostand des DAAD vertrat. Mit 6200 Teilnehmern aus 95 Ländern war dies die bisher größte EAIE-Bildungsmesse. Auch hier stand das Netzwerken im Vordergrund, wobei auch Themen wie das Management int. Mobilität, Brexit, Internationalisierung, Inklusion und Digitalisierung ausgiebig diskutiert und in begleitenden Workshops beleuchtet wurden

Foto: Tucek/privat

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Die Kombination von Partner Days mit der internationalen Bildungsmesse EAIE war etwas anstrengend aber der Austausch sehr gut. Die Offenheit und Diversität der Teilnehmer empfand ich als Bereicherung und für meine künftige Arbeit in der Abteilung Internationales inspirierend.

 

Erasmus+ Personalfortbildung in St. Julian‘s, Malta

Dr. Jana Leipold, Referentin Personalentwicklung

Ich habe eine Woche Sprachkurs bei ACE English in St. Julian's, Malta, absolviert. Mein Resümee schreibe ich bewusst etwas kritischer, um auf Aspekte hinzuweisen, auf die man im Vorfeld bei der Planung achten sollte. Was ich feststellen musste, war, dass die Kurse dort auf 3-monatige Curricula ausgelegt waren, d. h. ich bin an einer bestimmten Stelle einfach in den Sprachkurs einer festen Gruppe gekommen. Das hatte ich anders erwartet – und ich würde beim nächsten Mal auf jeden Fall vorher versuchen, das in Erfahrung bringen. Im Unterricht gab es etwas zum Thema Aussprache, Vokabeln, Konversation und Grammatik – an sich ein sehr vielfältiges Programm. Der Sprachlehrer war sehr kompetent und witzig, die anderen „Schüler*innen“ sehr nett. Mein Eindruck war aber, dass die ACE eine jüngere Zielgruppe im Visier hat, was man bspw. an den außerunterrichtlichen Angeboten gemerkt hat (Stichwort: Partyboot). Nichtsdestotrotz kann ich jeder/jedem eine Sprachreise empfehlen, wenn er/sie seine/ihre allgemeinen Englisch-Kenntnisse verbessern möchte.

Anmerkung der Abteilung Internationales: Wenn Sie einen Sprachkurs im Ausland planen, empfehlen wir generell, sich vorab über das Kursangebot und die Zielgruppe der Sprachschule zu informieren. Einige Schulen, wie z. B. das Executive Training Institute Malta (ETI) bieten neben allgemeinen Englischkursen auch spezielle Business- und Management-Kurse für Erwachsene über 30 Jahren an. Bei Fragen zur Auswahl einer geeigneten Sprachschule, auch in anderen Ländern, wenden Sie sich gerne an uns.

 

 

Erasmus+ Staff Training in Rouen Normandie

Christine Weil, Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Staff training week „Un campus francophone en action“,
Université de Rouen Normandie, 18.–22. März 2019

Das französische Kultusministerium veranstaltet jedes Jahr im März eine „Woche der Frankophonie“. Dies nahm die Université de Rouen Normandie zum zweiten Mal zum Anlass, eine staff training week zu diesem Thema zu organisieren, an der ich teilnehmen durfte. Der Schwerpunkt der Woche war Indien. Ja, Französisch wird in den indischen Universitäten mit Begeisterung gelehrt und studiert – die Sprache gilt dort als „schick“! Referenten aus verschiedenen Universitäten sprachen über „Identitäten und Politik im heutigen Indien“, „Frankophonie und Frankreichs Kulturdiplomatie“, „China, Indien, Afrika und das Kippen der Welt“, „Frankophonie bezogene Projekte an der Universität Rouen“, „Französischer Literaturunterricht an der Universität New Delhi“ und „Französischunterricht im vielsprachigen Kontext der Region Mumbai“.

Foto: Cornelia Lallemand „Unsere Gruppe vor der Abteikirche Saint-Ouen“

Eine Studentin aus Syrien und ein Student aus Russland, die an einem Programm für die Integration von Flüchtlingen teilnehmen, berichteten über ihre Erfahrungen mit dem Erwerb der Französischen Sprache. Am letzten Tag haben wir zusammen mit ca. 50 jungen Asylbewerbern aus Afrika den Film Bébé tigre von Cyprien Vidal (2015) angeschaut, der von einem unbegleiteten minderjährigen Flüchtling aus dem Punjab handelt, und darüber diskutiert.

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Erasmus+ Personalfortbildung in London, UK

Heike Kirsch, Abt. Wirtschaftswissenschaften, FB 03

„Mitte September hatte ich die Möglichkeit, über das Erasmus+ Programm an einem zweiwöchigen Sprachkurs an der Tti-School im Londoner Stadtteil Camden teilzunehmen. Die Schule liegt inmitten des quirligen und bunt gemischten Stadtteils unweit des Regent Parks. Hier entschied ich mich bewusst für den Adult 30+-Kurs, der im Hinblick auf die Kursinhalte und Exkursionen auf ältere Erwachsene zugeschnitten ist. Es war eine tolle Gruppe mit fröhlichen, aufgeschlossenen und interessierten Menschen.

 

Foto: Kirsch/privat

Besonders die Exkursion in das Tate Britain Museum mit einer Führung zur Turner-Sammlung sowie das Zusammenstellen eines Blogs zur South Bank-Exkursion vermitteln einen Eindruck, wie das (Erwachsenen)-Programm aussieht. Da man sich in einem ausschließlich englischsprachigen Umfeld in der Schule und -in meinem Fall- bei einer Gastfamilie aufhält, führt es dazu, dass man seine (Sprach-)Hemmungen abbaut und der Wortschatz schnell erweitert wird. Schade, dass ich mich nicht schon früher entschlossen habe, eine solche Fortbildung zu unternehmen! Es war ein tolle Erfahrung, und ich empfehle auch älteren Mitarbeiter/innen, die Möglichkeit einer Erasmus+ Personalfortbildung zu nutzen!“

 

Erasmus+ Personalfortbildung in Nizza, Frankreich

Madeleine Kaul, Institut für Erziehungswissenschaften, FB02

„Im Oktober 2018 habe ich im Rahmen der Erasmus+ Personalfortbildung für eine Woche einen Französisch-Sprachkurs an der Sprachschule Azurlingua in Nizza besucht. Durch den Sprachunterricht mit kompetenten französischen Lehrerinnen konnte ich meine Französischkenntnisse verbessern. Außerdem wurde uns in dem Kurs sehr viel über französische Landeskunde und Kultur, z.B. regionale kulinarische Spezialitäten, vermittelt. Auch die Stadt Nizza habe ich auf einer von der Sprachschule angebotenen Führung näher kennengelernt und mich für das südländische Flair dieser Stadt begeistert. Ich kann die Teilnahme an einer Erasmus+ Personalfortbildung sehr empfehlen und bin froh, dass ich diese Möglichkeit bekommen habe und in Frankreich meine Französischkenntnisse vertiefen konnte.“

Foto: Kaul/privat

 

 

 

 

Erasmus+ Personalfortbildung in London, UK

Viktoria Husse und Ina Knauf, Psychotherapeutische Beratungsstelle

Im August hatten wir die Möglichkeit, eine Woche in London zu verbringen. Wir besuchten einen Sprachkurs an der TTI School of English in Camden, der aus einem Gruppenunterricht und zwei speziellen Coaching-Einheiten für englischsprachige Beratung bestand. Vor allem die Einheiten zu englischsprachiger Beratung haben uns sehr weitergeholfen. Wir würden die Schule definitiv empfehlen. Die Lehrer und Mitarbeiter sind freundlich und kompetent und die Atmosphäre durchweg positiv.
Zudem besuchten wir im Rahmen des Aufenthalts die Beratungsstelle des King’s College in London und konnten tiefere Einblicke in deren Arbeit erhalten, was für uns eine besonders interessante Erfahrung war.
Wir hatten eine tolle Zeit in London und empfehlen jedem, die Möglichkeit einer Erasmus+ Personalfortbildung zu nutzen!

Foto: Husse; Knauf/privat

 

Erasmus+ Personalfortbildung in Dijon, Frankreich

Christian Lebrecht, Rechtwissenschaften, FB 03

Foto: Lebrecht/ privat

"Vom 28.02. bis 02.03.2018 begleitete ich zusammen mit zwei Kolleginnen die jährliche Seminarfahrt der Mainzer Studienanfänger/-innen in den deutsch-französischen Studiengängen in den Geistes- und Kultur- sowie Rechtswissenschaften nach Dijon. Diese Exkursion eröffnet den deutschen Studierenden die Chance, die Stadt Dijon und die Universität von Burgund in Vorbereitung auf ihren zweisemestrigen Aufenthalt dort näher kennen zu lernen. Kontakt und Austausch mit den Teilnehmenden auf französischer Seite bietet das bunte Programm, das eine Stadt- und Campusführung, den Besuch von Lehrveranstaltungen, den Empfang durch die Programmbeauftragten, einen Kino- und Kneipenabend, den Besuch einer Crème de Cassis-Fabrik sowie den Empfang im Haus Rheinland-Pfalz in Dijon beinhaltet."

Foto: Lebrecht/ privat
Foto: Lebrecht/ privat

Erasmus+ Personalfortbildung in Valencia, Spanien

Angelika Weber, Studierendensekretariat

„Vom 11.6. – 15.6.2018 habe ich an einer Staff Training Week, die von der Universitat Politecnica de Valencia (UPV) organisiert wurde, teilgenommen. Ich besuchte dort den Sprachkurs „Spanisch für Universitätsangehörige (Mittelstufe)“. Da das Niveau recht anspruchsvoll war, habe ich in kurzer Zeit sehr viel gelernt und meine Spanischkenntnisse deutlich verbessern können. Die Gruppe bestand aus Teilnehmern aus ganz Europa. Es war sehr schön und interessant, sich im Rahmen des Kurses und der extracurricularen Aktivitäten mit Kolleginnen und Kollegen verschiedener europäischer Universitäten auszutauschen und persönliche Kontakte zu knüpfen. Die UPV bietet jedes Semester mehrere Staff Trainings an, ich kann die Teilnahme daran nur empfehlen.“

 

Personalfortbildung in Venlo und Eindhoven, Niederlande

Gabriel Belinga Belinga, Abteilung Internationales

Foto: Gabriel Belinga Belinga/ privat

„Anfang Juli 2018 hatte ich die Möglichkeit, mich im Rahmen einer Erasmus+ Personalfortbildung an der Fontys University in den Niederlanden aufzuhalten und dort jede Menge neue Eindrücke rund um das Thema „Internationales Studierendenmarketing“ zu bekommen. Die Niederlande sind traditionell sehr international ausgerichtet und betreiben als eher kleines mitteleuropäisches Land schon lange intensives Standortmarketing, um auf dem internationalen Hochschulmarkt auf sich aufmerksam zu machen. Anders als in Deutschland gibt es in den Niederlanden tief verwurzelte Marketingstrukturen an jeder Hochschule. Im Rahmen der Personalfortbildung konnte verschiedene Marketing-Expertinnen und -Experten der Fontys-Universität treffen und mich über deren Strategien informieren. In offenen Austauschrunden konnte ich meine Erfahrungen teilen und mir verschiedene Projekte zeigen lassen. Dabei durfte ich sowohl den Campus in Eindhoven als auch in Venlo besuchen, wo weit mehr als die Hälfte aller Studierender aus dem Ausland kommen und es demnach eine große Rolle spielt, das Leben auf dem Campus so zu gestalten, dass sich internationale Studierende wohlfühlen.

Neben den zahlreichen inhaltlichen Denkanstößen und Eindrücken hat mich dabei auch die Offenheit und Freundlichkeit der holländischen Kolleginnen und Kollegen beeindruckt. Ich freue mich jetzt schon auf ein Wiedersehen und weitere Austauschrunden.“

 

Erasmus+ Personalfortbildung in Dublin, Irland

Angela Schmitt, Studierendendensekretariat

„Anfang März 2018 habe ich für zwei Wochen eine englische Sprachschule in Dublin besucht.
Die Zusammenkunft mit vielen verschiedenen Nationalitäten hat mein Ohr weiterhin für die unterschiedlichen Aussprachen gut geschult. Auch wenn innerhalb von zwei Wochen das eigene Fremdsprachenlevel nicht wirklich dauerhaft angehoben werden kann, so dient ein solcher Erasmusaufenthalt doch dazu, eigene Hemmungen abzubauen, sich in einer anderen Sprache zu verständigen. Die Anforderungen der Schule waren sehr hoch angesetzt, so musste ich u. a. ein Referat über einen Abschnitt der irischen Geschichte (1100 bis 1500 n. Chr.) ausarbeiten und vortragen. Dies beurteile ich als äußerst positiv, da ich so neben meinen Mitschülern herausgefordert war, mich mit Irland, der Geschichte und den Menschen auseinanderzusetzen.

Foto: Angela Schmitt/ privat.

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