Die JGU unterstützt Hilfsaktionen für die Ukraine


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Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist bemüht, Studierenden, Forschenden und Mitarbeitenden, die von der aktuellen Notlage in der Ukraine betroffen sind, Hilfe zu stellen. Auf dieser Website werden Angebote der JGU für Menschen aus der Ukraine und für Menschen, die helfen wollen, zusammengestellt. Die Seite wird kontinuierlich aktualisiert. 

Diese Seite dient dem Zwecke der Vermittlung. Die JGU ist nicht verantwortlich für die Inhalte der jeweiligen Hilfsangebote oder Ausschreibungen. In der Stellungnahme der JGU informieren wir zur Notlage in der Ukraine.

Zentrale Kontaktadresse für Menschen in kriegsbedingter Notlage und für Mitglieder der JGU, die mit Angeboten helfen wollen: international@international.uni-mainz.de 


Aktuelles

Finanzielle Unterstützung für geflüchtete Studierende aus der Ukraine:

Alles zur Nothilfe der Stipendienstiftung Rheinland-Pfalz erfahren Sie beim AStA Universität Mainz.


Allgemeine Informationsangebote

"Deutschland unterstützt Ukraine bei der Durchführung von Hochschulzugangstests für Geflüchtete - Online-Tests an bundesweit sechs Standorten geplant. Mehrere deutsche Hochschulen werden in diesem Jahr ihre Räumlichkeiten und Infrastruktur für studieninteressierte Geflüchtete aus der Ukraine zur Verfügung stellen, um standardisierte Prüfungen für die Aufnahme und eine Fortsetzung des Studiums an ukrainischen Hochschulen durchzuführen."


Hilfsangebote für Menschen in kriegsbedingter Not:

Die PBS unterstützt vom Ukraine-Krieg betroffene Studierende der JGU mit einem spezifischen Gruppenangebot sowie gesonderten Sprechzeiten für Einzelgespräche. In einem Informationsblatt der PBS finden Sie Anregungen und Strategien zum Umgang mit den emotionalen Belastungen des Kriegs. Es besteht eine enge Kooperation mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsmedizin.

Das Familienservicebüro unterstützt Geflüchtete sowie Beschäftigte der JGU und Angehörige in vielen Fragen (z.B. Kinderbetreuung).
Kontakt:
familien-servicebuero@uni-mainz.de
Tel. 06161/39-24027

  • Studierendenwerk Mainz

Alle ukrainischen Studierenden der Mainzer und Binger Hochschulen können sich mit Anfragen zur Unterstützung an das Studierendenwerk Mainz wenden. Hier stehen verschiedene Hilfen für Studierende bereit, die sich in einer akuten Notlage befinden und kurzfristige finanzielle Unterstützung benötigen.
Kontakt:
ukraine@studierendenwerk-mainz.de
Tel. 06131/39-24732

  • Studierendenwerk Vorderpfalz

Alle ukrainischen Studierenden in Germersheim können sich mit Anfragen nach Unterstützung an das Studierendenwerk Vorderpfalz wenden.
Kontakt:
beratung@stw-vp.de
Telefon: 06341-9179-180 / -181

  • Hilfe bei Übersetzungen und Sprachunterricht

Für Unterstützung bei Übersetzungen, aber auch Sprachunterricht, wenden Sie sich gerne für eine Vermittlung an uns.

  • Hilfe bei Behördengängen

Eine Gruppe von Mitarbeitenden der JGU bietet Hilfe bei Behördengängen und anderen administrativen Aufgaben an. Interessent*innen können sich wenden an behoerden.io@uni-mainz.de.

Die Refugee Law Clinic Mainz bietet kostenlose Rechtsberatung für Geflüchtete im Bereich des Asyl- und Aufenthaltsrechts sowie bei zivilrechtlichen Fragestellungen an.

Sowohl Wissenschaftler*innen als auch Studierende des Fachs Kunstgeschichte aus der Ukraine können sich im Falle einer Flucht nach Rheinland-Pfalz an uns wenden.
Kontakt: clara.woersdoerfer@uni-mainz.de.

Weitere Informationen über Finanzierung und Unterstützung beim Verband der Kunsthistoriker

  • Kunsthochschule Mainz

    Die Kunsthochschule Mainz möchte vor dem Krieg in ihrem Heimatland geflüchteten Kunststudierenden aus der Ukraine z. B. der ‚National Academy of Visual Arts and Architecture of Ukraine‘ eine möglichst unbürokratische Aufnahme als Gaststudierende an der Kunsthochschule Mainz anbieten. Anfragen bitte unter bewerbung@kunsthochschule-mainz.de

Informationen zur Einreise von Geflüchteten aus der Ukraine

Aktuelle Informationen und Regelungen zur Einreise finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums des Inneren und für Heimat.

Für die Inhalte der Stipendienausschreibung sind die jeweiligen Stipendiengeber zuständig. Die JGU kann darüber leider keine Auskunft erteilen.

  • Studierendenwerk Mainz

    Studierende, die eine kurzfristige finanzielle Unterstützung benötigen, können sich an das Studierendenwerk Mainz wenden. Hier stehen verschiedene Hilfen für Studierende bereit, die sich in einer akuten Notlage befinden.

    Kontakt: ukraine@studierendenwerk-mainz.de

  • Stipendienstiftung Rheinland-Pfalz

Die Stipendienstiftung Rheinland-Pfalz und die Studierendenschaft der JGU stellen Mittel zur Verfügung, um vom Krieg in der Ukraine betroffene Studierende mit Stipendien zu unterstützen. Anträge können nur bewilligt werden, wenn die antragstellenden Studierenden nachweisen können, dass sie sich kriegsbedingt in einer finanziellen Notlage befinden.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt aus ihren Heimatländern geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Ihre bisherige Fördermaßnahmen erweitert sie nun durch die Öffnung des Walter Benjamin-Programms, das dieser Zielgruppe die Integration in das deutsche Wissenschaftssystem in jedem Karrierestadium (ab der abgeschlossenen Promotion) helfen soll.

Das Graduiertenkolleg GRK2516 schreibt Stipendien für ukrainische Doktorand*innen aus, die bereits eine Promotion auf dem Gebiet der „Weiche Materie“ begonnen haben und ihr Land verlassen mussten. Voraussetzung ist ein Master-Abschluss in Physik oder Chemie. Das Stipendium ist zunächst auf maximal sechs Monate befristet, kann aber möglicherweise verlängert werden. Für eine Bewerbung oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: grk2516@uni-mainz.de.

Das Institut für Entwicklungsbiologie und Neurobiologie vergibt im Neural Circuits Lab PhD und Postdoc-Stellen. Weitere Informationen erhalten Sie unter der verlinkten Webseite.

Das Exzellencluster PRISMA+ schreibt Stipendien für Studierende an ukrainischen Instituten aus, die bereits eine Promotion auf dem Gebiet der Kern-, Hadronen- oder Teilchenphysik begonnen haben und ihr Land verlassen mussten. Voraussetzung ist ein Master-Abschluss in Physik. Das Stipendium ist zunächst auf maximal 12 Monate befristet, kann aber verlängert werden. Für eine Bewerbung oder weitere Informationen wenden Sie sich bitte an prisma@uni-mainz.de.

  • TRR 146: Forschungsmöglichkeit für geflohene ukrainische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Der Sonderforschungsbereich Transregio 146 "Multiskalen Simulationsmethoden für Systeme der weichen Materie" in Mainz und Darmstadt bietet ukrainischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die aus der Ukraine geflohen sind, Forschungsmöglichkeiten. Wenn Sie z.B. Physiker*in, Chemiker*in, Mathematiker*in, Informatiker*in oder Ingenieur*in sind und Ihre Forschungsinteressen in den Bereich des TRR146 fallen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf, und wir werden uns etwas überlegen.

Kontaktieren Sie bitte mhaack@uni-mainz.de

Der Sonderforschungsbereich 1292 ermöglicht geflüchteten Nachwuchswissenschaftler:innen als Dokrorand:innen unsere Projekte zu bereichern. Vor allem Biolog:innen, Biochemiker:innen, Chemiker:innen, aber auch Bioinformatiker:innen oder ähnliche Studienabsolvent:innen werden in einzelnen Projekten des Konsortiums gesucht. Für Studierende der Medizin, die eine wissenschaftliche Doktorarbeit anfertigen wollen, bietet der SFB halbjährige Forschungsstipendien an. Bitte kontaktieren Sie bei Interesse Doreen Nothmann.

Für Helfer*innen:

Wenn Sie Teil der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sind und helfen möchten, finden Sie hier entsprechende Möglichkeiten. Weitere Hilfsangebote nehmen wir gerne entgegen.

  • Volontariat im Generalkonsulat der Ukraine in Frankfurt am Main

Das Generalkonsulat der Ukraine in Frankfurt am Main sucht ukrainsichsprachige Volontär*innen im Einsatz bei der Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine (verstärkt im Einsatzbereich Übersetzung). Bewerbung über folgendem Formular.

Gesucht werden Menschen mit ukrainischen Sprachkenntnissen, die flexibel in verschiedenen Aufgabenbereichen helfen möchten, z. B. bei der Übersetzung der Webseite, der Beschriftung von Hilfslieferungen u. ä.. Wenn Sie helfen möchten, kontaktieren Sie bitte: helfen@ukrainehilfe-mainz.de.

Das vom rheinland-pfälzischen Landesministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration geförderte Projekt der Arbeit und Leben gGmbH, sucht Menschen, die bei Übersetzungen und beim Dolmetschen helfen möchten. Durch die erleichterte Vermittlung von Dolmetscher*innen wird die Kommunikation mit Zugewanderten in verschiedenen Einrichtungen und Institutionen verbessert. Studierende, die neben Deutsch noch eine weitere Sprache beherrschen und Interesse an der Mitwirkung im Projekt haben, erhalten hier weitere Informationen unter.

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Wohnraum zur Verfügung stellen möchten.

Anfragen sowohl für Menschen, die Hilfe suchen, als auch für Menschen, die Hilfe anbieten wollen, nehmen wir hier entgegen: international@international.uni-mainz.de