Ziele

In Deutschland ist der „Schwerpunkt Polen“ an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz eine einzigartige universitäre Einrichtung, die sich zum Ziel gesetzt hat, den wissenschaftlichen interdisziplinären Austausch zwischen polnischen und deutschen Hochschullehrern und den Studierenden beider Länder zu fördern und zu pflegen.

Um die wissenschaftliche Kooperation in Forschung und Lehre zu realisieren, wurde erstmals im Jahre 1982 eine Gastprofessur am Schwerpunkt Polen eingerichtet.

Seither waren 85 polnische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, vor allem aus dem Bereich der Geisteswissenschaften, aber auch aus den Diszplinen Chemie, Geographie, Sport, Kunst und Musik in Mainz zu Gast.

Die jeweiligen Gastwissenschaftler/innen bieten im Rahmen ihrer Professur Vorlesungen, Seminare und Kolloquien ihres Faches in den jeweils zuständigen Fachbereichen der Johannes Gutenberg-Universität an. Für Hörer/innen aller Fachbereiche stehen die im Studium generale angebotenen Veranstaltungen der Gastprofessor/innen offen.

Neben den jeweils für sechs Wochen (Kurzzeitdozentur) bzw. einem Semester (Langzeitdozentur) von der zuständigen Senatskommission berufenen Gastprofessuren veranstaltet der Schwerpunkt Polen in Zusammenarbeit mit anderen Instituten und Einrichtungen überregional beachtete Symposien, Konzerte und Kulturwochen.

Große Resonanz fanden die „Deutsch-Polnischen-Musiktage“ 1993 mit dem weltberühmten Komponisten und Dirigenten Krzysztof Penderecki oder das ein Jahr zuvor veranstaltete Symposium „Völker und Grenzen im 20. Jahrhundert. Polen und seine Nachbarn“ mit dem damaligen polnischen Außenminister Krzysztof Skubiszewski.

Kontakt
Schwerpunkt Polen
Abteilung Internationales – Incoming
Johannes Gutenberg-Universität
55099 Mainz
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